David Alaba lässt Zukunft beim FC Bayern weiter offen
Bayern Münchens Abwehrchef David Alaba hat sich im Anschluss an den 5:0 (3:0)-Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf zu seiner persönlichen Zukunft geäußert. Der Österreicher ließ sich hinsichtlich einer Vertragsverlängerung beim Rekordmeister nicht in die Karten schauen. "Ich versuche, den Fokus auf das Wesentliche zu legen. Es wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wie es weitergeht", erklärte er.
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Auf die Frage, ob er sich einen Verbleib beim FC Bayern grundsätzlich vorstellen könne, antwortete David Alaba gegenüber "Sky" mit einem kurzen "Ja".
"Ich versuche in erster Linie, der Mannschaft zu helfen. Es macht tatsächlich Spaß, in dieser Mannschaft diesen Fußball zu spielen. Das sieht man mir und uns als Mannschaft an", erklärte er weiter. Eine Deadline für die Gespräche gebe es nicht, betonte er, "da wird sich sicher die nächsten Wochen zeigen, wie es weitergeht. Aber es ist alles ruhig." Also verlängert er? "Schaun mer mal", sagte Alaba im Stile Franz Beckenbauers und lachte.
Knackpunkt könnte allerdings seine Rolle auf dem Spielfeld werden, da sich der österreichische Nationalspieler nach eigenen Aussagen gerne mehr in die Offensive einschalten würde.
"Natürlich habe ich noch einen offensiven Drang in mir, den ich hin und wieder ausnutzen möchte, aber ich bin im Moment sehr zufrieden und möchte da einfach weitermachen", so der 27-Jährige. Außerdem könnte ihn nach zehn Profijahren in München ein Wechsel in eine andere Topliga reizen. Als interessiert galt stets der FC Barcelona.
Im "ZDF" sagte der Österreicher am späten Abend auf die Frage, ob die Münchner früher die achte deutsche Meisterschaft einfahren oder sein Arbeitspapier ausdehnen würden: "Keine Ahnung, aber vielleicht die achte deutsche Meisterschaft."
FC Bayern: Thiago zögert mit Unterschrift
Seit dem Amtsantritt von Trainer Hansi Flick ist Alaba in der Innenverteidigung des Rekordmeisters gesetzt. Der Vertrag des Österreichers läuft im Sommer 2021 aus.
Gegen die abstiegsbedrohte Fortuna lieferte der Abwehrchef erneut eine bärenstarke Leistung ab und glänzte mit einer perfekten Zweikampfquote von 100 Prozent.
Neben dem Vertragspoker um Alaba lässt auch eine Unterschrift von Mittelfeldregisseur Thiago unter ein neues Arbeitspapier weiter auf sich warten.
Laut "Bild"-Informationen soll Thiagos Familie der Grund für die stockenden Verhandlungen sein. Demnach liebäugelten der 29-Jährige und seine Ehefrau Julia Vigas mit einer Rückkehr in ihre spanische Heimat.
Mittlerweile tendiere Thiago aber angeblich klar zu einem Verbleib beim FC Bayern. Der Kontrakt des Spaniers ist ebenfalls bis 2021 datiert.
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(mit SID)
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