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DFB: Deutscher Fußball-Bund erwartet Verluste - keine Zuschüsse für Vereine
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Publiziert 20/03/2020 um 17:24 GMT+1 Uhr
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) erwartet durch die Coronakrise erhebliche finanzielle Einbußen. "Wir haben ein erstes Zahlenmodell entwickelt: Im schlechtesten Fall müssen wir mit einem Verlust von mehr als 50 Millionen Euro rechnen", sagte Schatzmeister Stephan Osnabrügge auf der Verbandshomepage am Freitag. "Man mag sagen, macht ja nichts, der Verband ist ja reich", sagte Osnabrügge.
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Das allerdings treffe es nicht, weil der DFB "von oben nach unten finanziert. Nicht wir leben von Mitgliedsbeiträgen, sondern wir unterstützen das System des gemeinnützigen Fußballs. Kann der DFB nicht mehr zahlen, schlägt dies unmittelbar auf unsere Mitgliedsverbände durch und trifft dort die Sportschulen, die Menschen, die den Amateurspielbetrieb organisieren, viele Tausende von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern."
Direkte Hilfsmaßnahmen für die 25.000 Vereine gestalteten sich schwierig. "Der Fußball muss – so schwer das auch fallen mag – in der Erwartungshaltung realistisch bleiben", betonte Osnabrügge.
Der DFB darf seinen Mitgliedsverbänden helfen, was er auch tut, und kümmert sich als Träger der 3. Liga, der Frauen-Bundesliga und der Junioren-Bundesligen um "gezielte Maßnahmen, um die Liquidität der Klubs unserer Spielklassen aufrecht zu erhalten".
Osnabrügge rät zu Kurzarbeit
Zuschüsse jedoch seien steuerrechtlich nicht erlaubt, für eine Kreditvergabe wäre eine Banklizenz vonnöten. "Ich habe das Ganze zur Sicherheit nochmals in die Prüfung gegeben, aber ich bin leider wenig optimistisch", sagte Osnabrügge. Eine unmittelbare finanzielle Unterstützung einzelner Amateurvereine sei nicht möglich - auch wirtschaftlich nicht:
Osnabrügge rät den Vereinen, Kurzarbeit zu beantragen. Zudem erwarte er von denen, "die das Glück haben, in normalen Zeiten viel Geld mit dem Fußball verdienen zu dürfen, einen klaren Solidaritätsbeitrag mit ihren Arbeitgebern".
(SID)
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