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Douglas Costa angeblich vor Rückkehr zum FC Bayern München
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Publiziert 04/10/2020 um 12:23 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern hat auch kurz vor Schluss des Transferfensters am 5. Oktober noch lange nicht mit den Personalplanungen für die laufende Saison abgeschlossen. Zu dem von Flick als zu dünn eingestuften Kader sollen noch weitere Verstärkungen hinzustoßen. Neben Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea stehen offenbar auch Eric-Maxim Choupo-Moting und Douglas Costa auf dem Zettel des Rekordmeisters.
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Erst passierte lange Zeit nichts - doch kurz vor Transferschluss hat Bayern München noch einmal kräftig nachgelegt und die dringend benötigten Verstärkungen verpflichtet. Einig ist sich der deutsche Rekordmeister mit dem spanischen U21-Europameister Marc Roca von Espanyol Barcelona, ihm werden wohl Eric Maxim Choupo-Moting von Paris Saint-Germain, Bouna Sarr von Olympique Marseille und womöglich auch der ehemalige Münchner Douglas Costa (Juventus Turin) folgen. Dies berichten verschiedene Medien.
Der 23 Jahre alte Roca erhält einen Vertrag bis 2025. Neun Millionen Euro kostet der defensive Mittelfeldspieler, der als Ersatz für Thiago (zum FC Liverpool) eingeplant ist. "Er passt fußballerisch und charakterlich hervorragend in unsere Mannschaft und wird sich bei uns weiterentwickeln. Wir sind uns sicher, dass er unserem Team einen großen Mehrwert geben wird", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic. "Für mich geht ein Traum in Erfüllung", ließ Roca ausrichten.
Stürmer Choupo-Moting (31) soll laut "Kicker" und "L'Equipe" einen Zweijahresvertrag in München erhalten. Der frühere Bundesligaprofi ist bei PSG ausgemustert worden und wäre ablösefrei. Zudem berichtet der "Kicker", dass sich die Münchner mit Marseille über einen Transfer des 28 Jahre alten Sarr geeinigt hätten. Sarr ist als Backup für Rechtsverteidiger Benjamin Pavard vorgesehen.
Schon am Samstag hatte sich Trainer Hansi Flick bei Nachfragen zu möglichen Verstärkungen entspannt gezeigt. "Wir warten bis Montag ab. Ich habe vollstes Vertrauen, dass wir das hinbekommen", sagte Flick in Richtung Sportvorstand Hasan Salihamidzic, der lange Zeit unter Druck stand.
Hudson-Odoi: Transfer zieht sich hin
Gehandelt wurde bei den Bayern, die schon einige Male sehr gute Erfahrungen mit Last-Minute-Zugängen (Arjen Robben, Xabi Alonso oder Martínez) gemacht haben, auch Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea. Der 19-Jährige sei "eines der größten Talente auf seiner Position", sagte Flick. Er sei flexibel einsetzbar, da sei es "ganz legitim, dass sich der FC Bayern mit ihm beschäftigt".
Weil es mit Hudson-Odoi wohl nicht klappt, haben die Münchner einen Plan B aus der Tasche gezogen und eine Leihe von Douglas Costa ausgehandelt: Costa war bereits von 2015 bis 2017 in München, ehe er zu Juventus Turin wechswelte. Dort war der Flügelstürmer zuletzt nur zweite Wahl. Choupo-Moting wäre die Alternative zu Andrej Kramaric von der TSG Hoffenheim. Er gehe schwer davon aus, betonte TSG-Trainer Sebastian Hoeneß, "dass Andrej bleibt".
Sicher ist bereits der Abgang von Ersatztorwart Sven Ulreich zum Zweitligisten Hamburger SV. Auch der Abschied von Javi Martínez gilt als wahrscheinlich. Die Bayern sollen sogar mit einem ablösefreien Wechsel einverstanden sein. Dagegen platzte der Wechsel von Michael Cuisance zu Leeds United.
Bundesliga: Weiter Unklarheit bei Götze
Doch nicht nur bei den Bayern gibt es in der Bundesliga vor Transferschluss noch offene Fragen. Vor allem die Personalie Mario Götze sorgt seit Wochen für Schlagzeilen.
Nun wird der Siegtorschütze des WM-Finales 2014, den auch Flick auf dem Zettel hatte, wieder einmal mit Hertha BSC in Verbindung gebracht. Geschäftsführer Michael Preetz meinte dazu nur lapidar: "Am Montag wird es mit den Spekulationen wieder vorbei sein."
Das gilt auch für Jadon Sancho von Borussia Dortmund, der von Manchester United seit Wochen heftig umworben wird. "Er ist unser Spieler", machte BVB-Sportdirektor Michael Zorc bei "Sky" vor dem 4:0 gegen Freiburg klar: "Ich bin standhaft geblieben, weil er ein herausragender Spieler ist und uns sportlich sehr guttut."
(SID)
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