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FC Bayern nimmt Abstand von Sané-Verpflichtung - tolle Geste der Teamkollegen

FC Bayern nimmt Abstand von Sané-Verpflichtung - tolle Geste der Teamkollegen
Von Eurosport

17/08/2019 um 10:51Aktualisiert 17/08/2019 um 21:45

Der Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern München wird in dieser Transferperiode nicht mehr stattfinden. Darauf zumindest lassen Äußerungen von Klubschef Karl-Heinz Rummenigge schleißen. Der 63-Jährige äußerte sich nach dem Bundesliga-Auftakt gegen Hertha BSC (2:2) zur Knieverletzung des deutschen Nationalspielers und dessen Arztwahl. Die City-Teamkollegen denken dagegen mit schöner Geste an Sané.

Update vom 17. August: Die Spieler von Manchester City haben mit einer schönen Geste an ihren verletzten Teamkollegen Leroy Sané gedacht. Vor dem Topspiel gegen Tottenham machten sich die City-Spieler alle in Trikots mit der Rückennummer 19 und Sanés Namen drauf waren und wünschten ihm so gute Besserung.

Sané hatte sich in der Community-Shield-Partie gegen Liverpool das Kreuzband angerissen und fehlt voraussichtlich bis Februar.

ManCity-Spieler mit dem Trikot von Leroy Sané

ManCity-Spieler mit dem Trikot von Leroy SanéGetty Images


16. August | FC Bayern nimmt Abstand von einer Verpflichtung

Der FC Bayern München scheint sich nach der schweren Verletzung, die sich Leroy Sané im Community Shield gegen den FC Liverpool zugezogen hat, im Transferpoker um den deutschen Nationalspieler zurückzuziehen. Auf Nachfrage von Journalisten, ob man Sané trotz dessen Verletzung und bevorstehender OP verpflichten werde, sagte Klub-Chef Karl-Heinz Rummenigge:

"Nein, jeder weiß, was eine Kreuzband-Operation bedeutet und was die Ausfallzeit betrifft."

Operiert wird Sané Berichten zufolge in Innsbruck bei Spezialist Christian Fink. Mit dem FC Bayern habe die Auswahl des Arztes laut Rummenigge aber "nichts zu tun": "Das würden wir uns nicht anmaßen", so der 63-Jährige und weiter:

"Der Spieler ist ein Spieler von Manchester City. Und wenn er das so entschieden hat, ist das eine Entscheidung von ihm, möglicherweise in Absprache mit der ärztlichen Abteilung der Nationalmannschaft."

Zuletzt wurden auch die Bayern-Profis Corentin Tolisso und Lucas Hernández nach schweren Knieverletzungen bei FInk in Innsbruck operiert.


14. August | Noch keine Entscheidung über weiteres Vorgehen

Der FC Bayern München hat sich angeblich noch nicht entschieden, wie der Klub im Fall Leroy Sané weiter vorgehen will. Vereinsintern sollen nach Informationen der "Sport Bild" drei Szenarien im Raum stehen.

Eine Möglichkeit wäre, die Umstände zu nutzen, um den verletzten Sané für weniger als die von Manchester City offenbar geforderten 145 Millionen Euro nach München zu holen - ein Spieler, der bis Frühjahr 2020 ausfällt, ist vermeintlich weniger Wert als ein Star in Top-Form.

Bis zum 2. September hätten die Bayern noch die Chance, den DFB-Kicker zu verpflichten.

Andererseits wird wohl überlegt, den Transfer auf den Winter zu verschieben. Angeblich wäre der Plan für einen Januar-Deal, in den kommenden Monaten im engen Austausch mit Manchester zu stehen, um den Verlauf der Reha des Flügelflitzers genau zu beobachten.

Bliebe noch das vermeintliche dritte Szenario: ein Wechsel im Sommer 2020. Dabei würden die Bayern aber das Risiko eingehen, dass Sané bis dahin dem Angebot einer Vertragsverlängerung bei Manchester City zustimmt.


8. August | Leroy Sané hat sich am rechten Kreuzband verletzt

Leroy Sané hat sich eine Verletzung am rechten Kreuzband zugezogen und muss operiert werden. Das gab Manchester City am Donnerstagnachmittag bekannt.

Unklar ist, ob sich sein geplanter Transfer zum FC Bayern München damit zerschlagen hat. Sané hatte sich die Verletzung am Samstag im englischen Community Shield gegen den FC Liverpool zugezogen.

Sané wurde am Sonntag bereits in der 13. Minute ausgewechselt. Der Flügelspieler hatte sich zuvor bei einem Zweikampf mit Trent Alexander-Arnold das Knie verdreht und musste minutenlang auf dem Rasen behandelt werden. "Der erste Eindruck war nicht gut, aber ich glaube, es ist nicht schlimm", sagte Citys Teammanager Pep Guardiola im Anschluss.


6. August | Kommt der Mega-Transfer noch zustande?

Wie "The Athletic" berichtet, soll sich Sané nun selbst zu seiner Zukunft geäußert haben.

Laut dem Bericht habe der 23-Jährige seine Mannschaftskollegen bei Manchester City informiert, dass er den Klub verlassen und zum FC Bayern München wechseln wolle.

"The Athletic" zufolge laufen jedoch noch intensive Verhandlungen bezüglich der Ablösesumme. Manchester City fordere offenbar eine Ablösesumme in Höhe von 146 Millionen Euro, bisher war von 110 Millionen Euro die Rede. Beim Rekordmeister soll Sané ein Jahresgehalt von bis zu 18 Millionen Euro erhalten.

Fest steht anscheinend, dass Sané vom FC Bayern einen Fünf-Jahres-Vertrag bis 2024 vorgelegt bekommt - logisch, denn so kann Bayern die Ablöse über fünf Jahre "abschreiben".

Laut "France Football" soll Sané beim FC Bayern derweil die Rückennummer 10 von Arjen Robben "erben".


5. August | FC Bayern will angeblich auch Bruder von Leroy Sané holen

Seit dem Sommer spielt der Youngster in der U17 des FC Schalke 04, dort also wo sein Bruder Leroy den Aufstieg zu den Profis schaffte.


4. August | Sané-Schock im Supercup

Leroy Sané musste im Community Shield gegen den FC Liverpool (1:1, 4:3 i.E.) wegen einer Knieverletzung bereits in der 13. Minute ausgewechselt werden. Der Flügelspieler hatte sich zuvor in einem Zweikampf mit Trent Alexander-Arnold das rechte Knie verdreht und musste minutenlang auf dem Rasen behandelt werden.


2. August | Man City fordert Mega-Ablöse für Sané

Am Donnerstagabend hatten "Bild" und "kicker" übereinstimmend berichtet, dass Leroy Sané sich für einen Transfer zum FC Bayern München entschieden habe und für knapp 100 Millionen Euro an die Isar wechseln soll.

Laut englischen Medien ist die Summe, für die Manchester City bereit sei, den deutschen Nationalspieler ziehen zu lassen, allerdings deutlich höher.

Einem Bericht des "Telegraph" zufolge liegt die Schmerzgrenze der Citizens bei 150 Millionen Euro. Zudem habe der Klub laut Quellen der britischen Tageszeitung bisher kein Signal von Sané erhalten, dass dieser City gerne verlassen möchte.

Der FC Bayern wollte auf der Pressekonferenz vor dem Supercup-Duell mit dem BVB nicht auf das Thema eingehen, entsprechende Fragen wurden abgeblockt:

Video - Sané-Dementi und Rummenigge-Rüffel: So reagieren die Bayern

01:26

Die Informationen zum Thema Höhe der Ablösesumme decken sich mit einem Bericht der "Manchester Evening News", die gar eine Summe von knapp 159 Millionen Euro in den Raum stellt.

Auch die "Sun" berichtet von einem Preisschild von rund 160 Millionen Euro.

Pep Guardiola geht derweil weiter von einem Verbleib von Leroy Sané aus. "Ich habe schon oft gesagt, dass ich unmöglich einen Spieler überzeugen kann zu bleiben, wenn er gehen will. Aber der Spieler hat mir nichts gesagt. Er ist unser Spieler, und wir wollen, dass er bleibt", sagte Guardiola am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem Supercup-Duell gegen den FC Liverpool.

City wollte den 2021 auslaufenden Vertrag mit dem 23-Jährigen auch weiter verlängern. "Wir haben ihm zuletzt einen Vertrag angeboten. Vor ein paar Monaten waren wir schon weit, aber jetzt sieht es ein bisschen anders aus", sagte Guardiola, der sich von dem Thema zunehmend genervt zeigte: "Ich habe diese Fragen nun schon häufig beantwortet."

Die öffentliche Bemerkung von Niko Kovac, er sei beim Werben um Sane "sehr zuversichtlich", nahm Guardiola dem Bayern-Trainer indes nicht übel. "Ich bin nicht enttäuscht. Zunächst, weil ich die meisten von ihnen kenne. Ich weiß, wie diese Welt funktioniert. Ich bin ziemlich sicher, dass sie das die meiste Zeit nicht als Angriff gemeint haben", sagte der ehemalige Bayern-Trainer.


1. August | Sané hat sich wohl entschieden - FC Bayern dementiert

Nach "kicker"-Informationen sollen sich die offensiven Bemühungen des FC Bayern im Werben um Leroy Sané ausgezahlt haben. Demnach hat sich der 23-Jährige für einen Transfer zum deutschen Rekordmeister entschieden.

Sané soll bei den Münchnern einen langfristigen Vertag unterzeichnen. In dem Bericht ist von vier oder fünf Jahren die Rede. Als Ablöse wird die Bundesliga-Rekordsumme von 100 Millionen Euro genannt. Der FC Bayern dementierte die Meldung jedoch am Donnerstagabend via Twitter.


31. Juli | Rummenigge rüffelt Kovac wegen Sané-Aussagen

Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge betonte zuletzt, "keine Wasserstandsmeldungen" mehr zum Stand bei potentiellen Neuzugängen wie Sané abgeben zu wollen.

Video - Kovac dementiert Bailey-Gerüchte: "Meldung ist nicht wahr, sie ist falsch"

00:41

Dem Vernehmen nach fürchtete er um das "sehr gute Verhältnis" zu den Verantwortlichen von Manchester City, die pikiert auf Bayerns wiederholte (öffentliche) Wortmeldungen zur Causa Sané reagiert haben sollen.


30. Juli | Puma lockt mit Bonus

Der Transfer von Leroy Sané zum FC Bayern ist weiter unsicher. Nun könnte "Puma", der neue Ausrüster von Manchester City, den Münchnern einen Strich durch die Rechnung machen.

Wie die "Manchester Evening News" berichtet, lockt der Ausrüster den deutschen Nationalspieler mit einem Bonus über 1 Millionen Pfund (ca. 1,1 Mio. Euro), sollte er bei ManCity bleiben und künftig in "Puma"-Schuhen auflaufen.

Seit diesem Sommer ist "Puma" Trikotsponsor bei den Skyblues. Aktuell steht Sané noch bei Konkurrent "Nike" unter Vertrag.


28. Juli | Kovac bei Sané "sehr zuversichtlich"

Der FC Bayern hat sein öffentliches Werben um Leroy Sané intensiviert. Cheftrainer Niko Kovac äußerte sich nun in einem am Sonntag veröffentlichten Interview der "ZDF-Sportreportage" über einen möglichen Transfer des 23-Jährigen zum deutschen Rekordmeister:

"Unsere Vereinsführung ist dort sehr engagiert hintendran. Ich bin sehr zuversichtlich. Ich gehe davon aus, dass wir ihn bekommen können."

Kovac weiter:

"Wir wollen einen Hochkaräter holen. Leroy ist ein toller Fußballer, der das in England, aber auch in der Nationalmannschaft bewiesen hat. Den möchten wir."

Die "Bild" berichtete zuletzt, dass der FC Bayern bezüglich Sané erste Verhandlungen mit Manchester City begonnen habe.


26. Juli | Coman würde sich über Sané-Transfer freuen

Im Wechsel-Theater um Leroy Sané geht es noch nicht wirklich vorwärts. Nun hat sich mit Kingsley Coman aber ein weiterer Bayern-Star zu einem möglichen Transfer des deutschen Nationalspielers geäußert. Im Interview mit der "Bild" meinte der Franzose:

"Wir können sicherlich den einen oder anderen Außenspieler noch gut gebrauchen. Ich finde Sané top, er ist ein super Spieler. Ich hoffe natürlich, dass er kommt."

Nach den Abgängen von Franck Ribéry und Arjen Robben haben die Münchner zwei Spieler weniger für die Außenbahnen zur Verfügung.


25, Juli | Guardiola überrascht mit Aussage zu Sané-Wechsel

Er sagte nach dem Spiel gegen Kitchee SC: "Wir wollen ihn, wir wollen, dass er bleibt. Aber es liegt nicht in meiner Hand. Die Entscheidung liegt bei ihm. Wenn er gehen will, kann er gehen", sagte Guardiola.


24. Juli | Sané-Transfer doch wieder drin?

Nach seiner Rückkehr von der Asienreise mit Manchester City wollen sich seine Berater schnellstmöglich mit Leroy Sané zusammensetzen, um über den möglichen Wechsel zum FC Bayern zu sprechen. Laut Informationen der "Sport Bild" habe das Management dem FC Bayern mitgeteilt, dass ein Transfer grundsätzlich möglich sei.

Auch die Bayern-Bosse, die nach der USA-Tour wieder vereint sind, streben eine schnellstmögliche Einigung an. Grund dafür ist, dass das Transferfenster in der Premier League am 8. August schließt. Die "Sport Bild" will daher wissen, dass eine Entscheidung innerhalb der nächsten zwei Wochen fallen soll.


23. Juli | Gespräche zwischen Bayern und Sané-Beratern?

Kommt der FC Bayern seinem Ziel näher? Den Münchnern ist angeblich ein erster Schritt in Richtung Sané-Verpflichtung gelungen. Nach Informationen von "Sky" hat der Rekordmeister Kontakt mit Leroy Sané und dessen Berater-Team aufgenommen und erste Gespräche geführt.

Außerdem sei Manchester City mittlerweile bereit, mit dem Rekordmeister zu verhandeln. Die mögliche Ablösesumme soll dabei im dreistelligen Millionenbereich liegen. Das jüngste Angebot einer Vertragsverlängerung bei den Citizens hat der 23-Jährige laut "Sky" abgelehnt.


22. Juli | Geht doch noch etwas zwischen Sané und Bayern?

Der Sommer-Urlaub von Leroy Sané ist vorbei, eine Entscheidung bezüglich seiner Zukunft hat der deutsche Nationalspieler aber noch nicht getroffen - zumindest hat er sie nicht öffentlich kommuniziert. Dass der FC Bayern München den 23-Jährigen gerne für die Flügel verpflichten würde, ist bekannt.

Sané scheint interessiert zu sein, denn eine klare Absage, die weitere Spekulationen überflüssig machen würde, hat er dem deutschen Rekordmeister bis dato nicht erteilt. Insider gehen daher davon aus, dass ein Transfer zustande kommen würde, sollte der ehemalige Schalker den Wunsch äußern, in die Bundesliga zurückzukehren.

Das berichtet der "kicker".


11. Juli | PSG schaltet sich angeblich in Sané-Poker ein

Paris Saint-Germain sucht nach Alternativen für den wechselwilligen Neymar. Laut der spanischen Zeitung "Sport" ist dabei auch Leroy Sané in den Fokus gerückt.

Bereits vor drei Jahren soll der französische Meister versucht haben, den 23-Jährigen zu verpflichten. Dieser entschied sich aber für Manchester City. Der englische Klub will mit dem Flügelspieler gerne verlängern, oder für viel Geld abgeben.

Auch der FC Bayern hofft auf eine Verpflichtung und wartet auf eine Entscheidung des Spielers selbst.


1. Juli | Deutet Auswärtstrikot den Verbleib von Sané bei Manchester City an?

Die "Citizens" haben ihr Auswärtstrikot für die neue Saison vorgestellt. Ganz vorne auf den Werbefotos stand dabei Leroy Sané.

Die ganze Aktion könnte damit auch als Hinweis verstehen werden, dass die Engländer den 23-Jährigen nicht ziehen lassen wollen. Das Werben des FC Bayern dürfte somit erfolglos bleiben.

Die Zeitung "Manchester Evening News" behauptet sogar, Sané stehe kurz davor, einen neuen Vertrag in Manchester zu unterschreiben.

Leroy Sané bei Manchester City auf Werbefotos

Leroy Sané bei Manchester City auf WerbefotosEurosport


25. Juni | Wegen Absage 2016 - Leroy Sané nimmt von Wechsel Abstand

Nach neuen Informationen der "Süddeutschen Zeitung" hat sich der 23-Jährige bereits vor Wochen entschieden nicht zum FC Bayern zu wechseln, auch wenn dieser wohl weiterhin versucht, Sané nach München zu locken. Ein Verbleib bei Manchester City scheint wahrscheinlicher.

Bereits zuvor hatte sich das Gerücht verdichtet, dass Sané nicht nach München will. Grund dafür soll laut "SZ" unter anderem die Absage der Bayern aus dem Jahr 2016 sein.

Damals hatten die Bayern wohl Interesse an Sané gezeigt, aber von einer Verpflichtung Abstand genommen haben, da man keine Einsatzzeit garantieren konnte. Das soll Sané langfristig verstimmt haben und ihn zu einer Absage bewegt haben.


5. Juni | FC Bayern wartet auf Sané-Entscheidung

Der FC Bayern München bemüht sich um Leroy Sané von Manchester City. "Wir haben kein Angebot abgegeben. So weit ist es noch lange nicht", sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge zur "Sport Bild". Erst müsse sich "der Spieler entscheiden, ob er sich vorstellen kann, zum FC Bayern zu kommen. Wenn dies der Fall ist, gehen wir mit City in konkrete Verhandlungen", sagte Rummenigge.

Und weiter: "Der Spieler ist der wichtigste Faktor. Offenbar hat sich Leroy noch nicht entschieden, Hasan Salihamidzic führt hier die Gespräche."

Laut "Sport Bild" würde City-Coach Pep Guardiola einen Verkauf des Linksaußen billigen. Rummenigge findet Sané "spannend, sowohl von der fußballerischen Qualität als auch als Typ".


4. Juni | FC Bayern schrecken die Kosten

Widersprüchliche Berichte zum Interesse des FC Bayern München an Leroy Sané: Nachdem der "Guardian" von einem ersten Bayern-Angebot über 80 Millionen Euro an Manchester City geschrieben hatte, meldete der "Mirror", dass der Klub um Trainer Pep Guardiola keine Offerte aus München erhalten habe.

Darüber hinaus wolle City selbst ein Angebot machen, um Sané zu halten - und Bayern schrecken die Kosten.


3. Juni | Hoeneß hält Wechsel für "unwahrscheinlich"

Bayern Münchens Präsident Uli Hoeneß hält einen Transfer von Nationalspieler Leroy Sané zum Rekordmeister inzwischen für nahezu ausgeschlossen. "Man muss ein bisschen skeptisch sein. Es ist eher unwahrscheinlich, dass es klappt. Es geht um Beträge, die sind Wahnsinn", sagte Hoeneß (67) dem "kicker".

Zuletzt hatte es Gerüchte gegeben, wonach Sanés Klub Manchester City eine erste Bayern-Offerte über 80 Millionen Euro abgelehnt habe. Der Nationalspieler ist bis 2021 an Englands Meister gebunden, eine Gehaltserhöhung auf fast neun Millionen Euro (inklusive Boni) soll Sané zum Bleiben bewegen.

Ferner soll City laut "Mirror" verärgert über das öffentlich geäußerte Interesse der Bayern-Bosse Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge gewesen sein.


30. Mai | Erstes Bayern-Angebot angeblich zu niedrig

Der FC Bayern München buhlt um Leroy Sané von Manchester City und hat dem Vernehmen nach auch schon ein erstes Angebot abgegeben - offenbar mit wenig Erfolg. Wie der englische "Guardian" berichtet, hat City die 80-Millionen-Euro-Offerte der Münchner abgelehnt. So würde Trainer Pep Guardiola seinen Flügelflitzer gerne behalten.

Sané selbst zögert jedoch weiter mit einer Vertragsverlängerung. Ein Abgang galt zuletzt nicht als ausgeschlossen. Der FC Bayern kündigte zudem Aktivitäten auf dem Transfermarkt innerhalb der nächsten zwei Wochen an.

Möglicherweise dann auch bei der Personalie Sané? Nachdem City nun das erste Angebot abgelehnt hat, berät man an der Säbener Straße laut dem "Guardian" über die nächsten Schritte. Eine zweite Offerte dürfte aber folgen.


27. Mai | Bayern bestätigt Interesse an Sané

Tritt Leroy Sané die Nachfolge der scheidenden Franck Ribéry und Arjen Robben beim FC Bayern München an? Mit Serge Gnabry und Kingsley Coman verfügen die Münchner bereits über zwei junge Flügelflitzer mit dem Potenzial zur Weltklasse, hinzu kommt das kanadische Versprechen der Zukunft Alphonso Davies.

Dennoch betonte Rummenigge im Rahmen der Meisterfeier auf dem Marienplatz, dass das Hauptaugenmerk im Transfer-Sommer auf den Außenbahnen liege. Das derzeit heißeste Gerücht in diese Richtung: eben jener Leroy Sané.

Angesprochen auf einen möglichen Wechsel des City-Stars, erklärte der Bayern-Boss am Sonntag:

"Ich kann das heute nicht seriös beantworten. Man darf nicht vergessen, dass er einen Zweijahresvertrag hat und Manchester City kein Verein ist, der wegen Bedürftigkeit Spieler verkaufen muss. Es wird schwierig."

Für ihn sei vor allem wichtig, dass "der Spieler überzeugt sein muss, dass er mit Bayern München einen Klub hat, wo er Spaß und Laune hat, Fußball zu spielen".

Das letzte Wort dürfte hier noch längst nicht gesprochen sein. Wie der "Daily Mirror" berichtet, möchte Manchester City Sané keineswegs kampflos angeben. Seit Monaten ziehen sich bereits Verhandlungen, den bis 2021 laufenden Vertrag zu verlängern. Nun soll ein Angebot zur Gehaltsverdopplung für ein Umdenken beim 23-Jährigen sorgen.

Sollte es allerdings weiterhin zu keiner Einigung zwischen den Skyblues und dem Spieler kommen, sei City angeblich erst ab einem Angebot in Höhe von umgerechnet 113 Millionen Euro bereit, einem Wechsel an die Säbener Straße zuzustimmen.

Für den FC Bayern wäre das nach der Verpflichtung von Lucas Hernández (80 Millionen Euro) von Atlético Madrid ein neuer Transferrekord. Zwar hatte Präsident Uli Hoeneß nach dem letzten Bundesliga-Spiel gesagt, dass er nicht glaube, dass die Summe von 80 Millionen Euro nochmal überschritten werde. Man sei schließlich nicht "bei Monopoly".

Am Sonntag klang das - mit Sané am Horizont - schon anders. Sportdirektor Hasan Salihamidzic solle mit konkreten Vorschlägen kommen, dann würde man sich in der Vereinsspitze auch konkret damit beschäftigten, sagte Hoeneß.

Dass Sané mit dem Gedanken spielt, den englischen Meister zu verlassen, ist für Teamkollege Ilkay Gündogan alles andere als überraschend. "Wenn Spieler seiner Klasse das eine oder andere Mal nicht spielen, ist es inzwischen ja zur Normalität geworden, dass es automatisch Wechselgerüchte gibt", betonte er gegenüber "Sport Bild".

Allerdings verwies er auch auf die Aussagen seines Coaches Pep Guardiola, wonach der Klub Sané unbedingt halten wolle. Und wenn nicht? "Ich kenne Leroy sehr gut und weiß genau, dass er sich überall durchsetzen kann und auch wird", ist sich Gündogan sicher.

Die Bayern-Gerüchte wollte der deutsche Nationalspieler dann aber doch nicht konkret beurteilen: "Über seine Zukunftspläne muss Leroy sich aber wenn selbst äußern, da werde ich jetzt keine öffentlichen Ratschläge verteilen."

Fakt ist: Bayern würde Sané gerne zurück in die Bundesliga holen. Fakt ist aber auch: Manchester City wird seinen Offensiv-Star nicht ohne weiteres abgeben. Sané widerum verschlechtert seine Verhandlungsposition gegenüber ManCity nicht, wenn er mit einem Bayern-Angebot wedeln kann.

Es bahnt sich also eine echte Geduldsprobe für den FCB an – Ausgang offen.

Video - Sammer über Sané-Transfer zu Bayern: "Sehr gut für die Bundesliga"

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