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Schlechtes Omen für FC Bayern? Süle wechselt zum Berater von Kroos
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Publiziert 05/08/2020 um 11:08 GMT+2 Uhr
Niklas Süle feierte kürzlich sein Comeback. Wegen eines Kreuzbandrisses fiel der 24-Jährige fast ein Jahr aus. Doch auch abseits des Platzes gibt es eine wichtige Neuerung. Süle wechselt nach acht Jahren den Berater. Die Agentur "SportsTotal", bei der auch Toni Kroos unter Vertrag steht, kümmert sich ab sofort um die Interessen des DFB-Spielers. Ist das ein schlechtes Zeichen für den FC Bayern?
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Über 250 Tage musste Niklas Süle nach seiner schweren Knieverletzung, die er im Oktober 2019 erlitt, auf das Comeback warten. Im Testspiel gegen Olympique Marseille ging es für ihn zurück auf den Platz.
Neben der sportlichen Entwicklung tut sich beim 24-Jährigen aber auch abseits des Platzes einiges. Denn nach acht Jahren beendete Süle die Zusammenarbeit mit Karl-Heinz Förster, der den Verteidiger bereits in der Jugend als Berater vertrat. Der Ex-Nationalspieler sagte gegenüber "Bild": "Ich bedauere die Entscheidung von Niklas. Wir sind acht Jahre einen gemeinsamen Weg gegangen, er wurde mit mir vom Jugend- zum Nationalspieler."
Neuer Berater an Kroos-Wechsel beteiligt
Allerdings wollte Süle "nach seiner Verletzung einfach einen Neuanfang", so Förster: "Wir können uns nach wie vor in die Augen schauen und werden in Kontakt bleiben." Der Bayern-Star wechselte zur Berateragentur "SportsTotal", die nicht nur Toni Kroos, sondern auch Marco Reus vertritt.
Diese Entwicklung könnte die Münchener Verantwortlichen aufhorchen lassen. Denn Agentur-Chef Volker Struth hatte nicht nur großen Anteil am Transfer von Mario Götze zu den Bayern im Jahr 2013. Auch beim Wechsel von Kroos ein Jahr später führte der Berater die Verhandlungen.
Der DFB-Star ging bekanntermaßen für 25 Millionen Euro zu Real Madrid - bei einem Marktwert von 42 Millionen Euro. In den Gesprächen soll es auch zwischen den Bayern-Bossen und Struth Streit gegeben haben.
Angeblich Streit mit Müller-Wohlfahrt
Wie die "Sport Bild" berichtet, kam es wegen Süle angeblich auch schon zu einem Disput mit dem Ex-Bayern-Arzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Mitte April hatte der 24-Jährige einen Rückschlag in seinen Comebackplänen. Nach einem Ödem im Kniegelenk riet Müller-Wohlfahrt zu einer langsameren Rückkehr auf den Trainingsplatz.
Doch Süle soll damit unzufrieden gewesen sein und sich die Meinung anderer Ärzte angehört haben. Laut "Sport Bild" erhielt der DFB-Star dort grünes Licht und entschied sich, gegen den Rat von Müller-Wohlfahrt am 18. Mai ins Training einzusteigen. Der ehemalige Bayern-Arzt wollte den Bericht des Sportblattes mit Verweis auf die Schweigepflicht nicht kommentieren.
Nun geht es für Süle aber ohnehin erst einmal im Champions-League-Finalturnier mit dem FC Bayern um das mögliche Triple. Im Achtelfinalrückspiel wartet der FC Chelsea (Samstag, 21:00 Uhr). Der Vertrag des gebürtigen Frankfurters in München endet 2022. Spätestens im nächsten Jahr dürften also Vertragsverhandlungen anstehen.
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