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FC Bayern gewinnt gegen Werder Bremen - Coutinho mit fünf Torbeteiligungen
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Publiziert 14/12/2019 um 17:22 GMT+1 Uhr
Der FC Bayern gewinnt am 15. Spieltag der Bundesliga gegen Werder Bremen mit 6:1 (2:1). Milot Rashica brachte die Gäste zwar in Führung (24.), doch mit einem Dreierpack von Philippe Coutinho (45., 63., 78.), zwei Toren von Robert Lewandowski (45.+4, 72.) und einem Treffer von Thomas Müller (75.) drehten die Münchner die Partie spektakulär. Coutinho steuerte zudem zwei Vorlagen zum Bayern-Sieg bei.
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So lief das Spiel:
Bayern-Trainer Hansi Flick veränderte sein Team im Vergleich zum 3:1 in der Champions League gegen Tottenham Hotspur auf drei Positionen. David Alaba (nach leichter Beckenstauchung), Leon Goretzka und Robert Lewandowski standen gegen zuletzt stark kriselnde Bremer wieder in der Startelf, der zuletzt formstarke Thomas Müller saß hingegen zu Beginn nur auf der Bank.
Die Bayern begannen ohne großes Zögern enorm druckvoll und gaben in Person von Philippe Coutinho nach 46 Sekunden den ersten Warnschuss Richtung Bremer Tor ab (1.). Wenige Minuten später vergab Serge Gnabry aus sechs Metern per Kopf die erste Top-Chance für die Münchener (5.), was sich kurz darauf beinahe gerächt hätte.
Werders Milot Rashica wurde nach einer Bayern-Ecke von Yuya Osako auf die Reise geschickt und lief über 50 Meter alleine auf das Münchener Tor zu. Der Kosovare ließ den heranrauschenden Boateng mit einem Haken ins Leere laufen, rutscht kurz vor dem Schussversuch aber unglücklich weg (8.). Quasi im Gegenzug scheiterte Robert Lewandowski mit einem Fernschuss am glänzend reagierenden Jiri Pavlenka (9.) und fand auch mit einem Kopfball wenige Minuten später seinen Meister im tschechische Schlussmann (14.).
Nach 24 Minuten stellte Rashica den bisherigen Spielverlauf mit der Bremer Führung auf den Kopf: Der pfeilschnelle Angreifer ging ab der Mittellinie ins Laufduell mit Boateng und wurde von diesem nur halbherzig begleitet. Rashica nutzte seine Freiräume und hämmerte den Ball aus 17 Meter über Neuer hinweg in die Maschen (24.).
Die Bayern zeigten sich kurzzeitig angeknockt, drehten die Partie aber mit einem Doppelschlag binnen weniger Minuten noch vor der Pause. Beim Ausgleich nach 45 Minuten chippte Joshua Kimmich herrlich in den Lauf von Gnabry, der den Ball am Fünfer an Pavlenka vorbeispitzelte – Coutinho hatte aus kurzer Distanz keine Mühe und schob zum 1:1 ein (45.).
Sekunden vor dem Pausenpfiff beendete Lewandowski nach starker Vorarbeit von Coutinho seine kleine Durststrecke und stellte frei vor Pavlenka auf 2:1 (45.+4).
Nach dem Seitenwechsel hielt die Bremer Abwehr eine gute Viertelstunde dicht, ehe sie nach und nach in ihre Einzelteile zerfiel. Coutinho eröffnete die Tor-Show im zweiten Durchgang nach starker Vorarbeit von David Alaba mit einem herrlichen Heber über Pavlenka zum 3:1 (63.).
Lewandowski erhöhte nach Vorarbeit des eingewechselten Thomas Müller mit seinem 18. Saisontor auf 4:1 (72.), ehe Müller nur drei Minuten später auf Vorlage des überragenden Coutinho zum 5:1 einschob (75.).
Wiederum keine 180 Sekunden später krönte Coutinho seine Galavorstellung mit einem traumhaften Abschluss von der Strafraumgrenze, bei dem sich der Ball hinter dem vergeblich fliegenden Pavlenka senkte und über den Innenpfosten zum 6:1-Endstand im Netz landete (78.).
Die Stimmen:
Maximilian Eggestein (Werder Bremen): "Man kann gegen die Bayern auch nicht alles verteidigen. Insgesamt darfst du nicht sechs Tore kriegen und einfach besser verteidigen."
Davy Klaassen (Werder Bremen): "In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt und hatten zwei, drei guten Möglichkeiten. Die zweite Halbzeit war natürlich nicht gut von uns."
Der Tweet zum Spiel:
Das fiel auf: Bremer Abwehr nicht bundesligareif
Bei aller Münchener Dominanz und spielerischer Klasse darf auch das Abwerhrverhalten von Werder Bremen nicht unerwähnt bleiben. Von Minute eins an zogen sich die Bremer tief an den eigenen Strafraum zurück und kamen kaum in die Zweikämpfe. Bayerns ballführende Spieler wurden viel zu spät attackiert, im Fall eines seltenen Ballgewinns ging das Spielgerät viel zu schnell verloren. Statt in aller Ruhe aufzubauen, wurde in den meisten Fällen nur der lange Ball auf Rashica geschlagen - ein Stilmittel, auf das sich die Münchener nach einer halben Stunde bestens einstellen konnten.
Die Statistik: 20
20 Spiele hat Thomas Müller gegen Werder Bremen bestritten und noch kein einziges davon verloren. Die Bilanz des Weltmeisters gegen Werder: 18 Siege und 24 Scorerpunkte.
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