FC Bayern München: Jérôme Boateng kritisiert Geldstrafe

Jérôme Boateng hat mit wenig Verständnis auf die von seinem Verein FC Bayern München ausgesprochene Geldstrafe gegen ihn reagiert. "Ich finde das traurig", sagte der Weltmeister von 2014 bei "Bild". Er habe lediglich seinen gesundheitlich angeschlagenen Sohn in Sachsen besuchen wollen. Dabei ignorierte Boateng die Vorgaben zur Ausgangsbeschränkung und baute zudem noch einen Verkehrsunfall.

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"Ich weiß, dass es sicherlich ein Fehler war, den Verein nicht über meine Fahrt zu informieren, aber in dem Moment hatte ich nur meinem Sohn in Kopf", wird Boateng zitiert:
Am Dienstag war bekannt geworden, dass Boateng am Morgen desselben Tages auf der A9 bei Selbitz mit seinem Mercedes AMG auf rutschiger Fahrbahn in eine Leitblanke gekracht war. Der Bayern-Star war bereits auf Sommerreifen unterwegs, blieb aber glücklicherweise unverletzt.
Am Mittwoch reagierte der FC Bayern München dann auf besagten Ausflug und verhängte eine Geldstrafe gegen Boateng mit der Begründung, er habe die "Verhaltensweisen in der aktuellen Situation in Einklang mit den Vorgaben zur Ausgangsbeschränkung der Bayerischen Staatsregierung und den Empfehlungen der Gesundheitsämter" missachtet.
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