FC Bayern München: Niko Kovacs Aussage zu Thomas Müller lässt tief blicken
Niko Kovac hat sich im Vorfeld der Bundesliga-Partie des FC Bayern München am 7. Spieltag gegen die TSG 1899 Hoffenheim zur Personalie Thomas Müller geäußert. "Er ist nicht irgendjemand. Thomas ist sehr wichtig, aber die anderen Spieler auch", sagte der Coach bei "Sky": "Wenn Not am Mann sein sollte, wird er mit Sicherheit auch seine Minuten bekommen."
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Eine Aussage, aus der man zwischen den Zeilen relativ deutlich entnehmen kann, welche Rolle der Weltmeister von 2014 in den Planungen von Kovac aktuell einnimmt.
Gegen die TSG stand Müller zum fünften Mal in Folge nicht in der Startelf des Rekordmeisters. Der Deutsche wurde erst in der 60. Minute für Kingsley Coman eingewechselt und legte den zwischenzeitlichen Ausgleich von Robert Lewandowski in der 73. Minute per Flanke auf, konnte die bittere 1:2-Heimpleite der Münchner aber nicht verhindern.
Nach der Partie verließ der gefrustete Müller als erster Spieler das Stadion und wollte sich nicht äußern.
Kovac war auf der anschließenden Pressekonferenz bemüht, seine Aussage geradezurücken:
Kovac rotiert in der Offensive nicht
Nach dem 7:2 in der Champions League am Dienstag bei Tottenham Hotspur wurde darüber spekuliert, ob Kovac in der Bundesliga rotiert und Müller in die Startelf rückt.
Der Nachfrage von "Sky"-Reporter Patrick Wasserziehr, dass viele mit einem Einsatz Müllers gerechnet hatten, widersprach Kovac jedoch vehement:
Den Zuschlag auf der von Müller präferierten Position hinter den Spitzen bekam erneut Neuzugang Philippe Coutinho, der bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison nicht mehr aus dem Kovac-System wegzudenken scheint und vom Kroaten zuletzt überschwänglich gelobt wurde.
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