FC Bayern nimmt Erling Haaland (erneut) ins Visier - der Transfer-Check

Erling Haaland von Red Bull Salzburg sorgt mit seinen Toren europaweit für Furore. Viele Topklubs sollen Interesse zeigen, jetzt angeblich auch der FC Bayern München. Wie der "kicker" berichtet, haben die Münchner den jungen Norweger ins Visier genommen. Doch es ist offenbar nicht das erste Mal, dass sich Haaland ins Blickfeld des FC Bayern gespielt hat. Eurosport.de macht den Transfer-Check.

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Fotocredit: Eurosport

26 Tore in 18 Spielen hat Erling Haaland in dieser Saison schon auf dem Konto, sieben davon in der Champions League. Kein Wunder also, dass zahlreiche Vereine ein Auge auf den 19-jährigen Stürmer geworfen haben – so offenbar auch der FC Bayern.
Laut "kicker" sollen die Münchner den Norweger schon vor zwei Jahren, damals noch in Diensten von Molde FK, beobachtet haben. Haaland sei 2017 für den Nachwuchs der Bayern im Gespräch gewesen. Doch Red Bull Salzburg kam dem deutschen Rekordmeister zuvor.

Haaland bricht Champions-League-Rekord

Nun macht der Sohn von Ex-Profi Alf-Inge Haaland mit seiner Treffsicherheit wieder von sich reden und lässt in der Champions League auch Bayern-Torjäger Robert Lewandowski hinter sich. Aktuell steht der 19-Jährige bei sieben Treffern und führt damit die Torschützenliste an.
Alleine in seinen ersten drei Spielen in der Königsklasse erzielte er sechs Tore. Damit stellte Haaland auch einen neuen Rekord auf, den zuvor Didier Drogba gehalten hatte. Lewandowski kommt zur Zeit auf sechs Tore in der Champions League.
Der 1,94m große Youngster machte aber noch viel mehr Vereine auf sich aufmerksam als nur den FC Bayern. Juventus Turin, Manchester United und Borussia Dortmund wurde zuletzt Interesse nachgesagt. Laut "Bild" soll auch RB Leipzig den Norweger im Visier haben. Der Vertrag von Haaland läuft noch bis 2023, als Ablösesumme sind zwischen 35 und 40 Millionen Euro im Gespräch.
Transfer-Check: Im Kampf um Haaland hat der FC Bayern große Konkurrenz. Doch laut "Sport Bild" haben die Münchner womöglich ein Ass im Ärmel. Der ehemalige Red-Bull-Sportkoordinator Jochen Sauer arbeitet mittlerweile für die Bayern und könnte seine Kontakte nach Salzburg spielen lassen. Es ist allerdings offen, ob der FC Bayern bereit ist, die kolportierte Ablösesumme (40 Mio. Euro) zu bezahlen. Immerhin haben sie mit Lewandowski (Vertrag bis 2023) schon einen Topstürmer. Haaland dürfte in München somit vorerst in den meisten Spielen nur auf der Bank sitzen. Für die Zukunft könnte sich das Talent aber als lohnende Investition erweisen.
Transferwahrscheinlichkeit: 20 Prozent
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