Der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern München läuft im Sommer 2021 aus. Der FC Bayern ist gewillt, den unter Hans-Dieter Flick zum Abwehrchef aufgestiegenen Österreicher langfristig zu binden. "Sky" berichtet jedoch am Montag, dass Paris Saint-Germain angeblich beim Abwehrspieler des FCB angeklopft hat.

Laut dem Bericht soll der französische Top-Klub an den Österreicher und dessen Management herangetreten sein, um sein Interesse zu bekunden und gegebenenfalls einen Transfer für diesen Sommer in die Wege zu leiten. PSG ist demnach auf der Suche nach einer Verstärkung für die Defensive.

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Alaba ist beim amtierenden Meister derzeit gesetzt, gilt als unumstrittener Leistungsträger im Team von Chef-Trainer Hansi Flick dar. Zuletzt hatte sich Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic wie folgt zur Personalie geäußert: "Wir sind alle sehr zufrieden mit David. Erste Gespräche wurden schon geführt, weitere wird es noch geben. Er weiß, was er am FC Bayern München hat und wir wissen, was wir an David haben."

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FC Bayern: Gespräche mit Alaba stocken

Mittlerweile sollen die Gespräche zwischen Alaba und den Münchnern jedoch ins Stocken geraten sein. Die Zeit, die indes verstreicht, spielt nun den anderen Vereinen in die Karten, die ebenfalls auf den Österreicher schielen.

Wie "Sky" berichtet, hat Paris Saint-Germain bei den Beratern von Alaba sein Interesse zwar hinterlegt, man wolle jedoch abwarten, ob sich der 27-Jährige für einen Verbleib oder einen Wechsel entschließt.

Eurosport-Check: Der Vertrag von David Alaba beim FC Bayern endet im Sommer 2021. Um noch ordentlich abzukassieren, müsste Bayern ihn im Sommer 2020 verkaufen. Zugleich ist davon auszugehen, dass die Münchner auch einiges dafür unternehmen werden, den Verteidiger noch länger zu binden. Alaba ist Stamm- und Führungsspieler beim Serienmeister, machte in der laufenden Saison 35 Pflichtspiele. Dabei gelangen ihm ein Tor und zwei Vorlagen.

Ob PSG eine attraktive Option für den 27-Jährigen darstellt, ist fraglich, denn dem Österreicher stehen Gerüchten zufolge weitere verlockende Angebote aus Spanien und England zur Auswahl. Aus Sicht der Franzosen hingegen wäre Alaba ein fast schon maßgeschneiderter Kandidat für die Tuchel-Elf. So sollen die Pariser auf der Suche nach einem Linksverteidiger, sowie einem Sechser sein - Positionen, die der Abwehrspieler aus München beherrscht. Allem Anschein nach geht es im Poker um Alaba jedoch eher darum, einen neuen lukrativen Deal mit den Bayern auszuhandeln. Entscheidet sich der 27-Jährige jedoch für einen Wechsel ins Ausland, darf bezweifelt werden, dass Paris die erste Wahl des gebürtigen Wieners ist.

Wahrscheinlichkeit eines Transfers: 20 Prozent

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