Rummenigge über Alaba und Neuer: "Angebote ohne Corona-Discount"

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich im Interview mit der "Sport Bild" zu einer möglichen Vertragsverlängerung mit David Alaba geäußert. Dabei erklärte der 64-Jährige: "David ist bei uns sehr beliebt, etabliert und wertgeschätzt. Er muss seine Zukunft für sich entscheiden." Dem Österreicher wurde zuletzt ein angebliches Interesse an einem Transfer nach Spanien nachgesagt.

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Rummenigge betonte nun jedoch, auch im Bezug auf Kapitän Manuel Neuer, dessen Vertrag ebenfalls im kommenden Jahr ausläuft: "Wir wünschen uns, dass am Ende alle verlängern. Aber das liegt nicht exklusiv in unserer Hand."
Man habe den Spielern "sehr seriöse und faire Vertragsangebote ohne Corona-Discount auf den Tisch gelegt. Es liegt nun an den Spielern, sie anzunehmen", erklärte der Vorstandschef der Münchener.
Rummenigge meinte zudem: "Alle Spieler beim FC Bayern sind extrem privilegiert. Ich finde es wichtig, sich in diesen Zeiten auch Gedanken zu machen, wie man sich zum FC Bayern solidarisch verhält."

Rummenigge über Werner-Absage erstaunt

Die öffentliche Absage von RB-Stürmer Timo Werner in Richtung München überraschte wiederum selbst den erfahrenen Bayern-Boss: "Ich bin ja eigentlich über nichts mehr erstaunt, aber dass ein Spieler als Reaktion auf Gerüchte in der Öffentlichkeit eine solche Aussage macht, habe ich auch noch nicht erlebt."
Auch zum anstehenden Restart in der Bundesliga äußerte sich Rummenigge. Der 64-Jährige erwartet dabei ein Milliardenpublikum: "Die Bundesliga schafft es nun, als erste große Liga weltweit den Spielbetrieb wieder aufzunehmen. Und wenn die Bundesliga als einzige Liga rund um den Globus im TV übertragen wird, dann gehe ich davon aus, dass wir auf der ganzen Welt ein Milliardenpublikum haben werden."
Rummenigge verspricht sich dadurch nicht nur Werbung für den Fußball und die Bundesliga, "sondern für das ganze Land und insbesondere für die deutsche Politik, die das mit ihrem sehr guten Vorgehen erst ermöglicht" habe. Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs zeige, so Rummenigge, "'Made in Germany' ist wieder ein absolutes Gütesiegel."

Jeder muss sich an Regeln halten

Damit es jedoch eine Erfolgsgeschichte wird, müssten vor allem die Spieler die Hygieneregeln konsequent einhalten. "Es darf nicht noch einmal so ein Unfug wie bei Hertha BSC passieren", sagte der Bayern-Boss: "Auch der letzte Spieler weiß jetzt, dass er sich an die Regeln halten muss."
Kalou war von Bundesligist Hertha BSC suspendiert worden, nachdem ein mit dem Handy selbst gedrehtes Video publik geworden war. Darin ist unter anderem zu sehen, wie der Stürmer von der Elfenbeinküste Mitspieler und Klub-Mitarbeiter per Handschlag begrüßt und die Abstandsregeln nicht eingehalten werden.
(mit SID)
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