FC Bayern | Rummenigge kann BVB-Ärger über Götze-Wechsel nachvollziehen

Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, hat erstmals Details über den Wechsel von Mario Götze 2013 von Borussia Dortmund zum deutschen Rekordmeister verraten. In Auszügen aus der Biographie von Hans-Joachim Watzke, die in der "Bild" veröffentlicht wurden, gab Rummenigge zu, dass er den Ärger des BVB über den Götze-Wechsel nachvollziehen könne.

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Demnach hätte man die Dortmunder vor dem Wechsel nicht kontaktiert.
"Alles sollte schön unter der Decke bleiben. Der ganze Transfer hatte eigentlich bis zum Ende der Saison geheim bleiben sollen. Aber Mario musste bei seiner Klausel ein Datum berücksichtigen und den BVB auch offiziell informieren, dass er seine Klausel zieht, für 37 Millionen den Verein am Saisonende verlässt. Und zu Bayern München wechselt", berichtete Rummenigge.

"Unglückliches" Timing

Der 69-Jährige ergänzte: "Dann hat er Jürgen Klopp auch noch den letzten K.o. gegeben, als er ihm sagte, dass er mit Pep Guardiola arbeiten möchte. Als der Wechsel bekannt wurde, waren wir praktisch schon Deutscher Meister. Aber Dortmund spielte da in der Champions League sein Halbfinale gegen Real Madrid und wir gegen den FC Barcelona - und anschließend traten wir im Finale gegeneinander an."
Götze blieb bis einschließlich 2016 bei den Bayern. Dann kehrte der Siegtorschütze im WM-Finale 2014 nach Dortmund zurück.
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