FC Schalke führt offenbar als erster Verein eine Gehaltsobergrenze ein
Die Coronakrise hat beim FC Schalke 04 offenbar enorme wirtschaftliche Spuren hinterlassen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" führen die Königlichen als erster Bundesligist eine Gehaltsobergrenze ein. Demnach soll in Zukunft kein Profi mehr als 2,5 Millionen Euro an Jahresgehalt bekommen. Zuletzt hatte DFL-Chef Christian Seifert für die Einführung eines "Salary Caps" geworben.
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"Karl-Heinz Rummenigge war der Erste, der vor Jahren versucht hat, einen Salary Cap einzuführen, wie es in Amerika heißt. Also eine Begrenzung der Löhne in Relation zum Umsatz der Clubs. Ähnlich wie das in den amerikanischen Profiligen gut funktioniert, das könnte in der Tat ein Ansatz sein. Ich bin auch sehr motiviert, dass im europäischen Kontext zu versuchen", sagte Seifert kürzlich im "ZDF-Sportstudio".
Beim FC Schalke 04 hatte sich die ohnehin angespannte finanzielle Situation aufgrund der Coronakrise sogar noch verschärft. "Es geht um die Existenz des Clubs", warnte Kommunikationschef Alexander Jobst unlängst.
Die Mannschaft von Trainer David Wagner beendete die Bundesliga-Saison nach zuletzt 14 sieglosen Partien auf dem 12. Tabellenplatz.
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