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Hamann rät FC Bayern zu Havertz-Transfer - bei Sané "Fragezeichen"
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Publiziert 16/04/2020 um 08:26 GMT+2 Uhr
Didi Hamann hat dem FC Bayern zu einem Transfer von Kai Havertz geraten. Bei Leroy Sané ist der Ex-Profi dagegen skeptisch, wie er in der "kicker"-Kolumne "Einwurf" erklärte: "Sané ist mit seinen Anlagen für jede Mannschaft ein Gewinn. (...) Aber: Ruft er diese Fähigkeiten oft genug ab? Für mich überwiegen bei Sané die Fragezeichen." Um Havertz könne man "die Mannschaft der Zukunft gestalten".
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"Er ist klug, bodenständig und übernimmt schon in jungen Jahren Verantwortung", meinte Hamann: "Deshalb wäre die beste Lösung, das große Geld in Havertz zu investieren."
Sané könne zwar mit "Schnelligkeit, Dribbling, Schusstechnik" überzeugen, doch den Bayern dürfte laut dem 46-Jährigen auch nicht entgangen sein, "dass dieser Profi in den vergangenen zwölf Monaten zweimal die Berater gewechselt hat und seine vorherige Zusage plötzlich neu verhandeln wollte".
Sané-Verletzung hinterlässt Fragezeichen
Die Münchener halte man nicht auf diese Weise hin, so Hamann. Zudem stelle auch die gerade auskurierte Verletzung des 24-Jährigen eine weitere Unsicherheit dar, glaubt der ehemalige Bayern-Spieler:
Auch das Verhalten von Pep Guardiola, Sanés aktuellem Trainer bei Manchester City, wirft bei Hamann Fragen auf.
"Wenn dieser Toptrainer einen Spieler nicht mehr haben will und ihn im Champions-League-Viertelfinale 2019 gegen Tottenham in größter Not nur zweimal für addiert knapp zehn Minuten einwechselt, kann mit diesem Profi etwas nicht stimmen", meinte der TV-Experte.
Werner als Back-up "zu teuer"
Den ebenfalls bei Bayern gehandelten Timo Werner würde Hamann dagegen "grundsätzlich nicht holen". Der Leipziger würde im System der Münchener nur schwer einen Platz finden, so der Ex-Profi:
Nur als Back-up für Robert Lewandowski sei Werner dann aber "zu teuer", erklärte Hamann. Zwischen 50 und 60 Millionen Euro soll der Stürmer bei einem Wechsel kosten.
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