Hertha BSC: Lothar Matthäus nimmt Stellung zum Rücktritt von Jürgen Klinsmann
Der plötzliche Rücktritt von Jürgen Klinsmann als Coach von Hertha BSC hat nicht nur die Vereinsführung des Hauptstadt-Klubs kalt erwischt. Auch Lothar Matthäus, der lange mit Klinsmann in der deutschen Nationalmannschaft zusammengespielte, zeigte sich im Telefongespräch mit "Sky" überrascht: "Ich war schon viel gewohnt von ihm, aber das hat mich umgehauen."
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Darüber, was Klinsmann zu diesem kurzfristigen Schritt bewogen hat, konnte Matthäus jedoch nur mutmaßen:
"Sky" und "BILD" hatten zuvor übereinstimmend berichtet, dass Uneinigkeiten mit der Klubführung um Manager Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer im Bezug auf Klinsmanns Zukunft der Grund für seinen Rücktritt gewesen seien.
Auch unterschiedliche Gehaltsvorstellungen haben angeblich eine Rolle gespielt. Matthäus wollte dies ebenfalls nicht ausschließen.
Matthäus: "Wie soll das im Aufsichtsrat weitergehen?"
Im Aufsichtsrat wolle Klinsmann dagegen bleiben, dies bekräftigte er in seinem Rücktritts-Statement auf Facebook. Für Matthäus, der gemeinsam mit dem Stürmer in der deutschen Nationalmannschaft, beim FC Bayern München und Inter Mailand auf dem Rasen gestanden hatte, nur schwer vorstellbar.
Klinsmann und Matthäus galten in ihrer aktiven Zeit nicht als die besten Freunde. Dennoch wurden die beiden gemeinsam Weltmeister, Uefa-Cup-Sieger und deutscher und italienischer Meister.
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