Laura Dahlmeier kritisiert Bundesliga-Restart
Laura Dahlmeier hat den Restart der Fußball-Bundesliga zum 16. Mai kritisiert. Für die ehemalige Weltklasse-Biathletin sei es schwer zu argumentieren, "wenn kleine Jungs nicht kicken dürfen, aber im Fernsehen kann man wieder Bundesliga anschauen". Das stehe "nicht in Relation", sagte die siebenmalige Weltmeisterin und Doppel-Olympiasiegerin der "dpa".
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Der Profi-Fußball nähme hier schon eine Sonderrolle in Anspruch. "Ob das jetzt pervers oder einfach typisch Fußball ist, ist schwer zu beurteilen", sagte Laura Dahlmeier.
"Fußball steht über allem. Aus meiner Sicht wäre es gut, wenn man noch ein bisschen warten würde, es muss ja jetzt nicht sofort wieder gespielt werden", meinte die 26-Jährige.
Dahlmeier denkt vor allem an den Nachwuchs
Dahlmeier empfindet es als wichtig, "dass nicht nur die Bundesliga spielt, sondern dass es dann wirklich auch bis in den Nachwuchs rein reicht".
Zudem müssten parallel zu Fußballspielen "auch andere Sportveranstaltungen wieder laufen dürfen, und man muss runtergehen bis in den Nachwuchs", forderte die 26-Jährige.
Kritik von deutschen Spitzensportlern
Vor der Ex-Biathletin hatten bereits andere deutsche Spitzensportler wie Kugelstoßerin Christina Schwanitz, Ruderer Karl Schulze oder Speerwerfer Johannes Vetter die Bevorzugung des Fußballs, auch von Seiten der Politik, angeprangert.
"Wenn dem wirklich so ist, dann verkauft der Staat die Gesundheit des Volkes und der leidenden Menschen an den Fußball. Das ist pervers", sagte Vetter zum Bundesliga-Restart.
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