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Manuel Neuer soll über 20 Millionen Euro Gehalt gefordert haben
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Publiziert 10/04/2020 um 14:46 GMT+2 Uhr
Im Poker um eine Vertragsverlängerung beim FC Bayern München soll Kapitän Manuel Neuer enorme Gehaltsvorstellungen geäußert haben. Nach "Bild"-Informationen hat Neuers Berater Thomas Kroth bei ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters angeblich über 20 Millionen Euro brutto Jahresgage für den Nationalkeeper gefordert.
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Über 20 Millionen Euro Jahresgage? Mit dieser enormen Forderung soll Bayern Münchens Kapitän Manuel Neuer die Verantwortlichen des deutschen Fußball-Rekordmeisters erst einmal verärgert haben. Dies berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach hat Neuers Berater Thomas Kroth bei ersten Gesprächen angeblich diese Summe als Gehalt für den 34-Jährigen gefordert. Die Bayern wollten dies auf "SID"-Anfrage zunächst nicht kommentieren.
Wie auch immer: Die Gespräche zwischen dem FC Bayern und Neuer über einen neuen Vertrag ab 30. Juni 2021 sind offenbar schwieriger als allgemein angenommen. Zuletzt hatte der "kicker" bereits berichtet, dass die Verhandlungen wegen der Laufzeit des neuen Vertrags "massiv" ins Stocken geraten seien. Neuer soll eine geplante Verlängerung um weitere zwei Jahre bis 2023 erst einmal abgelehnt haben. Der DFB-Kapitän habe sogar fünf Jahre ins Gespräch gebracht. Dann wäre er 39.
Kahn: "Torhüter können bis ins hohe Alter spielen"
Der neue Bayern-Vorstand Oliver Kahn merkte in "Sport-Bild" dazu an, dass Torhüter "generell, wie ich auch selbst gezeigt habe, natürlich bis ins hohe Alter spielen können". Allerdings sei es "eine große Herausforderung, das hohe Niveau zu halten".
Die Bayern stecken in einer Zwickmühle. Sie würden den Weltklassekeeper Neuer sehr gerne behalten - aber eben nicht zu lange, da in Alexander Nübel von Schalke 04 der Nachfolger schon verpflichtet wurde. Was also tun, da Neuer ebenso wie Thomas Müller auch "Führungsspieler und Identifikationsfigur des Klubs" (Kahn) ist.
Müller hat bereits seinen Vertrag verlängert
Die Bayern hatten bereits angekündigt, die Coronakrise und die daraus resultierenden wirtschaftlichen Probleme "jetzt nicht ausnutzen" zu wollen, um verdiente Spieler wie Neuer "im Preis zu drücken", wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge im "Münchner Merkur" und der "tz" betonte. Es würden weiter die Angebote gelten, die der Klub vor der Krise unterbreitet habe.
Müller hat in dieser Woche bereits einen neuen Vertrag bis 2023 unterschrieben - ebenso wie Trainer Hansi Flick. Neben Neuer laufen noch bei David Alaba, Jerome Boateng, Javi Martinez, Thiago und Sven Ulreich die Verträge 2021 aus. Bei Thiago seien nach "kicker"-Informationen die Gespräche aber bereits "sehr weit fortgeschritten und allenfalls noch Kleinigkeiten zu klären".
Davon ist der FC Bayern mit Neuer anscheinend noch weit entfernt. Lothar Matthäus erwartet nun von Neuer im Poker ein Entgegenkommen. Der Kapitän solle "sich vor allem in diesen Zeiten daran erinnern", schrieb der Rekordnationalspieler in seiner "Sky"-Kolumne, "dass Dankbarkeit und Wertschätzung keine Einbahnstraßen sind".
(SID)
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