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Medhi Benatia nicht beeindruckt von Pep Guardiola
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Publiziert 18/04/2020 um 08:00 GMT+2 Uhr
Ex-Bayern-Profi Medhi Benatia hat sich kritisch über die Zusammenarbeit mit Pep Guardiola beim FC Bayern München geäußert. "Er ist taktisch der beste Trainer der Welt, ich sehe keinen besseren als ihn. Aber ich mochte seinen Umgang mit den Spielern nicht besonders, in der Hinsicht beeindruckte er mich nicht", sagte der Abwehrspieler gegenüber "Spox". Auch Massimiliano Allegri bekam sein Fett weg.
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Von 2014 bis 2016 spielte der Marokkaner bei den Münchenern. Zu Beginn sei "alles bestens" verlaufen, so Benatia: "Ich war zu diesem Zeitpunkt der teuerste Verteidiger der Bundesliga-Geschichte und wurde zuvor zum besten Verteidiger der Serie A gewählt. Bayern ist ein großartiger Verein, die Spitze."
Sowohl der damalige Trainer Pep Guardiola als auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hätten ihn unbedingt verpflichten wollen, erzählte der 33-Jährige. Dann seien allerdings Probleme aufgetreten:
Das gelang Benatia auch. Der Verteidiger wurde 2016 zunächst für ein Jahr an Juventus Turin ausgeliehen, 2017 wechselte Benatia dann fest zu den Italienern.
Benatia: Allegri hielt nicht sein Versprechen
Auch bei Juventus lief es allerdings nicht problemlos, wie der zweimalige deutsche Meister verriet. Das habe vor allem an Juve-Coach Massimiliano Allegri gelegen, obwohl dieser "ein großer Trainer und ein großartiger Mensch" sei, so Benatia:
Allegri habe dann aber Bonucci aufgestellt. "Also hat Allegri mich offensichtlich verarscht; ich habe den Kopf verloren und habe ihm gesagt, dass ich nicht mehr für Juve spielen würde, solange er Trainer wäre. Aber zum Klub und zu den Fans habe ich nach wie vor eine außergewöhnliche Beziehung", meinte Benatia.
2019 wechselte der Abwehrspieler schließlich von Juve nach Katar zum Al Duhail Sports Club.
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