BVB-Duo geht: Philipp wechselt nach Moskau - Kagawa zu Real Saragossa

Der Abgang von Offensivspieler Maximilian Philipp von Vizemeister Borussia Dortmund in Richtung Russland ist perfekt. Wie die Schwarz-Gelben am Freitag bekannt gaben, verständigte sich der Verein mit dem Erstligisten Dinamo Moskau auf einen Transfer des 25-Jährigen. Neben Philipp verabschiedete sich auch Shinji Kagawa. Der Japaner wechselt in die zweite spanische Liga zu Real Saragossa.

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"Wir danken Maximilian Philipp für seinen Einsatz für Borussia Dortmund und wünschen ihm viel Erfolg bei seinem neuen Arbeitgeber", sagte Sportdirektor Michael Zorc. Philipp unterzeichnete einen Vierjahresvertrag bis 2023 in der Hauptstadt. "Für mich hat es in meinem Alter oberste Priorität, so viel Spielpraxis wie möglich zu bekommen, deswegen freue ich mich jetzt auf eine neue Herausforderung", sagte der Stürmer.

Finanziell kein Verlust für BVB

Philipp hatte in den Planungen von Trainer Lucien Favre zuletzt nur eine untergeordnete Rolle gespielt und war in der vergangenen Saison nur zu wenig Spielzeit gekommen. Medienberichten zufolge bringt der Transfer dem BVB 20 Millionen Euro ein - in etwa so viel Geld, wie der Verein auch 2017 bei dessen Wechsel vom SC Freiburg nach Dortmund in den Breisgau überwies.
Der BVB setzt damit die Ausdünnung seines Kaders fort. Auch Andre Schürrle hatte Dortmund in Richtung Moskau verlassen. Der 2014-Weltmeister wurde Ende des vergangenen Monats zu Dinamos Ligakonkurrenten Spartak Moskau verliehen.

Kagawa schließt sich Saragossa an

Shinji Kagawa wechselt mit sofortiger Wirkung zum spanischen Zweitligisten Real Saragossa. In der vergangenen Spielzeit war der 30-Jährige an Besiktas Istanbul ausgeliehen.
"Shinji ist ein verdienter Borusse, der mit unserem Klub Titel gewonnen und sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt hat. Ein Vorbild an Professionalität und ein großartiger Mensch, der in Dortmund immer eine zweite Heimat und viele Freunde haben wird. Es war sein großer Wunsch, in seiner Karriere noch einmal in Spanien zu spielen. Diesem haben wir selbstverständlich entsprochen", erklärt BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.
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