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RB Leipzig und Bayer 04 Leverkusen buhlen um Roms Patrick Schick
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Publiziert 24/08/2020 um 13:32 GMT+2 Uhr
RB Leipzig lässt im Ringen um eine Weiterverpflichtung des tschechischen Leihspielers Patrik Schick (24) nicht locker. Die Verhandlungen mit der AS Rom wurden wieder aufgenommen. Wie der "Corriere dello Sport" berichtet, müssen sich Sachsen jedoch mit der Konkurrenz von Ligakonkurrent Bayer Leverkusen auseinandersetzen. Auch die Rheinländer haben Kontakt zu den Römern aufgenommen.
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Der Serie-A-Klub, der vor wenigen Tagen vom US-Unternehmer Dan Friedkin übernommen wurde, hat zurzeit mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen und setzt stark auf Schicks Ablösesumme zum Füllen der leeren Kassen. Als Ablöseforderung sind 23 Millionen Euro im Gespräch.
Bayer Sport-Geschäftsführer Rudi Völler hat als Ex-Spieler und -Trainer der Roma beste Kontakte in die italienische Hauptstadt. Schick war 2017 von Sampdoria Genua nach Rom gewechselt und im Sommer 2019 nach Leipzig verliehen worden.
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Eurosport-Einschätzung: Aufgrund finanzieller Engpässe muss die AS Rom Spieler verkaufen und Schick ist dafür einer der Kandidaten. In der abgelaufenen überzeugte der Tscheche als Leihspieler bei RB Leipzig und kam in 22 Bundesligaspielen auf zehn Tore. Nach dem Abgang von Timo Werner sind die Leipziger auf der Suche nach einer dauerhaften Verstärkung im Sturm, Schick würde diese darstellen.
Dass mit Bayer 04 Leverkusen noch ein Konkurrent in den Transferpoker mit einsteigen ist, dürfte RB wenig schmecken, der Roma dagegen schon. Denn so wird der Preis für den 24-Jährigen nach oben getrieben. Falls Lucas Alario Leverkusen tatsächlich verlassen sollte, muss die Werkself im Angriff nachlegen. Schick wäre da nach seinem gelungenen ersten Bundesligajahr eine gute Alternative.
Letztendlich ist Leipzig aber etwas finanzstärker, kann mit der Champions League auch sportlich mehr bieten und hatte Schick bereits eine Saison unter Vertrag. Damit ist RB in der Pole-Position, Leverkusen in der Außenseiterrolle. Ein dauerhafter Wechsel Schicks in die Bundesliga ist wahrscheinlich und würde wohl nur an der hohen Ablöseforderung von über 20 Millionen Euro scheitern.
Wechselwahrscheinlichkeit: 40 Prozent
(SID)
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