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Renato Sanches nach Hertha-Spiel stinksauer: Wechselwunsch bekräftigt
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Publiziert 16/08/2019 um 23:55 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern trennt sich Unentschieden von Hertha BSC zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison. Renato Sanches saß dabei 86 Minuten auf der Bank. Der Portugiese wütete nach dem Spiel in der Mixed Zone und bekräftigte überraschend seinen vor Monaten getätigten Wechselwunsch. Klub-Chef Karl-Heinz Rummenigge reagierte wenig später ebenfalls angefressen.
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Zufrieden war nach dem Bundesliga-Auftaktmatch keiner der Bayern-Spieler so wirklich. Schließlich holte der FC Bayern gegen Hertha BSC lediglich ein Unentschieden (2:2). Einer jedoch war ganz besonders angefressen nach der Partie - und zwar nicht wegen seiner Leistung.
Renato Sanches stand wieder einmal nicht in der Startelf, sondern wurde in der 86. Minute für Serge Gnabry eingewechselt. Für den Portugiesen war das definitiv nicht genug. Entsprechend angefressen zeigte er sich später in der Mixed Zone.
Sanches beteuert Wechselwunsch - Kovac verteidigt sich
Von einem "Sport1"-Redakteur angesprochen, ob er wechseln möchte, sagte er: "Yes!" Dann ließ er seiner Wut freien Lauf.
Mit Trainer Niko Kovac war der Gefühlsausbruch - und natürlich auch der geäußerte Wechselwunsch - nicht abgesprochen. Er habe mit dem Spieler noch nicht geredet, sagte Kovac nach der Partie auf der Pressekonferenz.
Und über seine Auswechslungen sagte er: "Ich habe überlegt, ob ich überhaupt wechsle. Ich konnte niemandem etwas nachsagen, dass er zu wenig gemacht hat. Alle haben alles gegeben. Ich hätte keinen wechseln müssen."
Rummenigge fängt Sanches wieder ein: "Ruhe geben!"
Karl-Heinz Rummenigge zeigte sich, angesprochen auf Sanches' Aussagen, wenig begeistert. "Es ist nicht angebracht, dass man nach dem ersten oder zweiten Spiel so erbost hier davonläuft", sagte der Vorstandsvorsitzende. "Wir werden ihn nicht verkaufen, das geht nicht! Er tut gut daran, Ruhe zu geben."
Es scheint, als sei bei dieser Personalie noch nicht das letzte Wort gesprochen.
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