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Raúl angeblich als Nachfolger von Schalke-Coach Wagner im Gespräch
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Publiziert 04/06/2020 um 15:57 GMT+2 Uhr
Beim strauchelnden FC Schalke 04 ist offenbar Raúl, der von 2010 bis 2012 bei den Königsblauen spielte, als Trainer im Gespräch. Das berichtet die "Sport Bild". Aktuell arbeitet der Spanier als Coach der zweiten Mannschaft von Real Madrid. Ende Juni läuft sein Vertrag dort aus. Bei Schalke gerät Trainer David Wagner derweil nach vier Bundesliga-Niederlagen in Folge immer mehr in Bedrängnis.
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Die Schalker punkteten seit dem Restart in keinem einzigen Spiel. Gegen Borussia Dortmund (0:4), den FC Augsburg (0:3), Fortuna Düsseldorf (1:2) und Werder Bremen (0:1) gingen die Königsblauen jeweils als Verlierer vom Platz. Der letzte Sieg in der Liga datiert auf Mitte Januar. Damals siegte Schalke gegen Borussia Mönchengladbach (2:0).
Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider erneuerte dennoch vor einigen Tagen die Job-Garantie für Wagner, der mit den Knappen auf den zehnten Rang (37 Punkte) abgerutscht ist. "Wir werden die richtigen Schlüsse aus dieser Krise ziehen und im Sommer die notwendigen Entscheidungen treffen", sagte Schneider gegenüber der "Bild".
Auch Rangnick und Hasenhüttl wohl Kandidaten
Er sei aber überzeugt, "dass wir dann gemeinsam mit David Wagner wieder den Fußball sehen werden, der uns in der Hinrunde ausgezeichnet hat". Neben Raúl wurden zudem Ralf Rangnick, Southampton-Coach Ralph Hasenhüttl und Ex-Leverkusen-Trainer Roger Schmidt mit dem Posten auf Schalke in Verbindung gebracht.
Letzterer beginnt allerdings erst zur neuen Saison seine Arbeit bei der PSV Eindhoven, Hasenhüttl verlängerte erst kürzlich seinen Vertrag bis 2024. Auch Rangnick, der die Schalker schon von 2004 bis 2005 und erneut im Jahr 2011 trainierte, wird seit längerem mit dem AC Mailand assoziiert.
Laut "Sport Bild" sei die Option Raúl daher keineswegs undenkbar. Allerdings müsste dem noch 42-Jährigen aus Sicht der Schalker wohl ein erfahrener Co-Trainer an die Seite gestellt werden. Anders als viele weitere Kandidaten auf den Trainer-Posten ist Raúl zudem ab dem Sommer frei. Aus Sicht der Königsblauen wäre eine Verpflichtung des Spaniers wohl ein ähnlich großer Coup wie der Transfer des Ex-Stürmers 2010.
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