Toni Kroos log den FC Bayern wegen einer Verletzung an
Nationalspieler Toni Kroos hat die Verantwortlichen des FC Bayern München in jungen Jahren hinsichtlich einer Verletzung angelogen. Das verriet der 30-Jährige in seinem Podcast "Einfach mal luppen". Demnach verschwieg er Bayerns langjährigem Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt im Jahr 2008 die wahre Ursache für einen Bänderriss und griff stattdessen zu einer Notlüge.
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Bayerns Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt diagnostizierte bei dem damals 18-Jährigen einen Bänderriss, der Toni Kroos zu einer dreimonatigen Pause zwang.
Der Mittelfeldspieler behauptete daraufhin, dass er sich bei einem Waldlauf verletzt habe. In Wahrheit war Kroos aber bei einem Heimatbesuch in Rostock bei einem Hobbykick mit Freunden umgeknickt, wie er nun in seinem Podcast gestand.
"Sie haben bis heute nichts anderes gehört. Vor allem, als rauskam, dass es wirklich ein Bänderriss war, war mir nicht danach zumute, zu erklären, dass das beim Fußball passiert ist. Jetzt ist die These aber verjährt, da kann ich nicht mehr dafür angeklagt werden", witzelte der Real-Madrid-Star.
Kroos-Durchbruch bei Bayer Leverkusen
Im Nachhinein sollte sich die Verletzung für Kroos als Glück im Unglück herausstellen, wie er selbst resümierte. In der Winterpause der Spielzeit 2008/09 verlieh der Rekordmeister den Youngster für eineinhalb Jahre an Ligakonkurrent Bayer Leverkusen, wo er unter Trainer Jupp Heynckes letztlich den Durchbruch schaffte.
"Ich glaube, dass mir Bayern den Wechsel gar nicht erlaubt hätte, wenn ich fit gewesen wäre. Ich habe vorher eh wenig gespielt und dann kam alles zusammen, sodass ich nach Leverkusen durfte", so der 30-Jährige weiter.
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