Youth League: U19 des BVB bezwingt Barça - Watzke warnt vor Hype um Moukoko

Die U19 von Borussia Dortmund hat beim UEFA Youth-League-Debüt von Ausnahmetalent Youssoufa Moukoko einen prestigeträchtigen Sieg gefeiert. Gegen die Juniorenauswahl des FC Barcelona setzte sich der BVB nach 0:1-Pausenrückstand mit 2:1 durch. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watze trat jedoch bei allem Hype um den 14-jährigen Moukoko erst einmal auf die Euphoriebremse.

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Auf dem BVB-Trainingsgelände im Dortmunder Stadtteil Brackel dominierte zunächst der Barça-Nachwuchs aus der Jugendakademie La Masia, der 18 Jahre alte Verteidiger Igor Gomes (3.) köpfte nach einer Ecke zur frühen Führung für die Gäste ein.
Angeführt von Moukoko drehte Dortmund in Halbzeit zwei aber auf. Bei einem Angriff zog der Youngster drei Mann auf sich, den freien Raum nutzte Giovanni Reyna (60.) zum Ausgleich. Vier Minuten später bejubelte Moukoko seinen vermeintlichen Führungstreffer, der wegen Abseitsstellung aber nicht zählte. Stattdessen war es Tobias Raschl (70.), der mit einem von Immanuel Pherai herausgeholten Foulelfmeter zum Sieg einnetzte.

Watzke: Moukoko-Durchbruch nicht selbstverständlich

Die acht Gruppensieger der Vorrunde ziehen direkt ins Achtelfinale ein, für das sich die Gruppenzweiten über den Umweg der Play-offs qualifizieren können. Dortmunds Nachwuchs war in der vergangenen Saison in der Gruppenphase ausgeschieden, Barcelona im Halbfinale am FC Chelsea gescheitert.
Trotz des perfekten Starts auf internationalem Parkett warnte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke vor einer überzogenen Erwartungshaltung an Moukoko. "Ich habe in den vielen Jahren schon Spieler mit 16 Jahren gesehen, bei denen ich dachte, das wird mal ein ganz Großer", erklärte der 60-Jährige in der Dokumentation über Borussia Dortmund bei "Amazon" und führte weiter aus:

U19-Trainer Skibbe: "Der Junge wird Profi werden"

Das 14-jährige Ausnahmetalent erzielte in der vergangenen Spielzeit sagenhafte 46 Treffer in 25 Partien für die U17-Auswahl des BVB und stieß zu Saisonbeginn zu den A-Junioren des deutschen Vizemeisters, wo er mit zehn Toren in fünf Spielen ebenfalls seine Torjägerqualitäten unter Beweis stellte.
Sein Trainer Michael Skibbe ist fest davon überzeugt, dass das Stürmertalent in ein paar Jahren den Durchbruch im Profibereich schaffen wird. "Der Junge wird eines Tages Profi werden. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Nur Verletzungen könnten ihn stoppen", sagte Skibbe der Zeitung "Reviersport" und fügte an:
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