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Schweinsteiger schließt neuen Job beim FC Bayern vorerst aus
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Publiziert 19/10/2020 um 09:15 GMT+2 Uhr
Bastian Schweinsteiger schließt eine Rückkehr zum FC Bayern vorerst aus, wie der Weltmeister von 2014 dem "Kicker" erklärte. "Aktuell sehe ich eine Rückkehr zum FC Bayern nicht. Der Verein ist super aufgestellt", meinte Schweinsteiger. Auch eine spätere Anstellung als Trainer ist für den 36-Jährigen derzeit keine Option. "Wieder 300 Tage im Jahr auf dem Fußballplatz zu stehen", könne er nicht.
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Trainer Jupp Heynckes hatte seinen ehemaligen Spieler ohnehin eher im Management gesehen. Der 36-Jährige meinte dazu: "Vielleicht später."
Auch von Bundestrainer Joachim Löw erhielt Schweinsteiger nach seinem Nationalmannschaftsrücktritt das Angebot, beim DFB erste Erfahrungen zu sammeln. Dies schloss der Triplesieger von 2013 nicht aus.
"Von Jogi Löw kann man viel lernen. Von allen meinen Trainern zählt er zu den besten. Ich habe viel mitgenommen von ihm", erklärte Schweinsteiger. Zuletzt hatte der neue TV-Experte der "ARD" Sorgen geäußert, dass sich viele Deutsche nicht mehr mit der DFB-Elf identifizieren.
"Aktuell zieht es die Fans nicht so an den Fernseher, schon vor Corona gingen nicht mehr so viele bei Länderspielen in die Fußballstadien wie früher. Das muss sich ändern", meinte Schweinsteiger nun erneut.
Bastian Schweinsteiger würde auf Jérôme Boateng setzen
Im derzeitigen Team sei vor allem die Innenverteidigung eine Baustelle, findet der Ex-Nationalspieler. "Zurzeit haben wir einen Innenverteidiger mit dieser Klasse in Deutschland - und das sehe ich nicht durch die Bayern-Brille", sagte Schweinsteiger und meinte damit Niklas Süle.
Daher würde der 36-Jährige auch wieder auf den ausgebooteten Jérôme Boateng setzen. "Wenn ich Bundestrainer wäre, wären Boateng und Müller (Thomas, Anm. d. Red.) in der Nationalmannschaft. Aber ich bin nicht der Bundestrainer. Es ist Jogis Entscheidung, die man respektieren muss."
Die beiden Münchner Profis sowie Mats Hummels von Borussia Dortmund waren im März 2019 im Rahmen einer Kaderverjüngung von Löw aussortiert worden.
Schweinsteiger traut Joachim Löw Wende zu
Doch auch Robin Koch habe in der Defensive "viel Potenzial". "Emre Can gefällt mir auch auf dieser Position. Beide werden Fortschritte machen, gerade Koch bei Leeds unter dem Trainer Marcelo Bielsa", so der achtmalige deutsche Meister, der auch bei den Außenverteidigern "die internationale Topklasse" vermisst.
Zudem gebe es keinen "typischen Mittelstürmer". Diese Problemstellen müsse man in Zukunft beheben, forderte Schweinsteiger. Der Ex-Nationalspieler traut dem Bundestrainer aber auch zu, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.
"Mit Sicherheit hat Jogi Löw die Qualität als Trainer und die Erfahrung, es hinzubekommen. Er ist weltweit am längsten Trainer einer Nationalmannschaft und weiß, worauf es ankommt", sagte er.
(mit SID)
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