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David Alaba: Bayern-Boss Rummenigge schießt gegen Uli Hoeneß
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Publiziert 17/09/2020 um 16:09 GMT+2 Uhr
Karl-Heinz Rummenigge hat den Angriff von Uli Hoeneß beim FC Bayer auf den Berater von David Alaba kritisiert. "Ich glaube nicht, dass wir das gebraucht haben. Ich kann mich nur wiederholen: Verhandlungen müssen meiner Erfahrung nach diskret und vertrauensvoll geführt werden", sagte der 64-Jährige zu "Spox". Zuvor hatte Hoeneß Berater Pini Zahavi bei "Sport1" als "geldgierigen Piranha" bezeichnet.
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Rummenigge betonte nun: "Erst wenn man ein finales Ergebnis hat, sollte man damit an die Öffentlichkeit gehen." Es sei von vorneherein klar gewesen, "dass diese Vertragsverhandlungen nicht einfach werden würden", meinte der Vorstandschef weiter. Um "am Ende ein positives Ergebnis zu erzielen", müsse man Gespräche aber intern halten.
Daher könne es auch "nicht im Interesse von Bayern München sein, Interna dieser Qualität coram publico (öffentlich, Anm. d. Red.) kundzutun". Es sei "in dieser Woche wohl von beiden Seiten schon zu viel gesagt worden", ist Rummenigge überzeugt.
Bei "Bild" ergänzte der Bayern-Boss: "Erst einmal empfehle ich wirklich allen Parteien, dem FC Bayern und auch der Partei David Alaba, keine Kommentare mehr in der Öffentlichkeit abzugeben" - ein klarer Denkzettel auf für den Ex-Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß, der noch im Aufsichtsrat des Rekordmeisters sitzt.
Zuvor hatte auch Sportdirektor Hasan Salihamidzic Alaba im Streit um dessen Vertragsverlängerung in die Schranken gewiesen. "Beim FC Bayern gibt es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer", sagte Salihamidzic dem "Kicker": "Ich denke nicht, dass David selbst glaubt, er stünde über diesen zwei Kollegen."
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