BVB: Donyell Malen als Nachfolger von Jadon Sancho bei Borussia Dortmund gehandelt

Borussia Dortmund hat Donyell Malen von der PSV Eindhoven als Ersatz für Jadon Sancho an der Angel. Der 22-jährige Offensivspieler überzeugte zuletzt mit starken Auftritten für die Niederlande bei der EURO 2020 und soll laut den "Ruhr Nachrichten" noch in diesem Sommer den Weg nach Dortmund finden. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kündigte bereits eine Transferoffensive an.

Donyell Malen wird mit dem BVB in Verbindung gebracht

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Sprintstärke, Technik, Übersicht.
Drei Eigenschaften, die Donyell Malen auszeichnen und die der niederländische Nationalspieler beim EM-Spiel gegen Österreich eindrucksvoll demonstrierte. Malen war gerade einmal drei Minuten auf dem Platz, da legte er gekonnt den Treffer zum 2:0-Endstand für Denzel Dumfries auf.
Insgesamt spielte der 22-Jährige eine starke EURO, spielte sich im Turnierverlauf in die Startelf von nun Ex-Trainer Frank de Boer und lieferte in vier Partien zwei Torvorlagen. Bereits zuvor glänzte er in der Saison bei der PSV Eindhoven mit 27 Toren und zehn Vorlagen in 45 Pflichtspielen.
Die überzeugenden Leistungen von Malen sind auch bei BVB-Boss Watzke, Sportdirektor Michael Zorc sowie Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung, ins Auge gefallen. Malen gilt als heißer Kandidat bei Schwarz-Gelb für die Nachfolge von Sancho, den es zu Manchester United zieht.

Borussia Dortmund: Watzke kündigt Sancho-Ersatz an

Bei der Vorstellung von Neu-BVB-Coach Marco Rose bestätigte Watzke den Sancho-Abgang, erklärte aber auch vielsagend: "Wir werden auch hier Lösungen finden."
Und auch Rose sieht die Nachfolge des englischen Nationalspielers als eine seiner ersten Kernaufgaben beim Pokalsieger. "Wir haben uns natürlich auch damit beschäftigt und reden darüber, wie wir die Qualität ersetzen können", so Rose.
Dafür stehen den Dortmunder Verantwortlichen viele Millionen Euro zur Verfügung. Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der Sancho-Transfer über 80 Millionen Euro in die Kassen spülen.
Geld, das in Malen investiert werden könnte. Der Marktwert des Stürmers beläuft sich laut "Transfermarkt.de" auf 30 Millionen Euro. Wie die "Ruhr Nachrichten" berichten, soll der BVB bereits mit Malens Management in Kontakt stehen. Laut Transferexperte Nicolò Schira seien die Verhandlungen bereits fortgeschritten. Demnach soll Malen einen Kontrakt bis 2026 erhalten.

Marco van Basten schwärmt von Donyell Malen

Doch wer ist dieser Donyell Malen überhaupt?
Der Angreifer spielte bis 2015 in der Jugend von Ajax Amsterdam. Anschließend ging es zum FC Arsenal, für den Malen zunächst in der U18 und später in der zweiten Mannschaft auflief. 2017 wechselte er zur PSV Eindhoven, bei der er seit 2018 zur ersten Mannschaft gehört.
Bereits am Ende seiner ersten Profisaison erkämpfte sich Malen einen Stammplatz und ist seitdem nicht mehr aus der ersten Elf des 24-maligen niederländischen Meisters wegzudenken.
Unter Ronald Koeman debütierte er im Alter von 20 Jahren in Hamburg für die niederländische Nationalmannschaft. Beim 4:2-Erfolg in der EM-Qualifikation gegen Deutschland erzielte Malen direkt das vorentscheidende 3:2. Bislang absolvierte er 13 Länderspiele (2 Tore).
"Vor dem Tor ist er clever und geschickt. Er agiert schlau, ist gerissen und hat eine Menge Tiefe in seinem Spiel", sagte Oranje-Legende Marco van Basten gegenüber "FOX Sports" bereits vor zwei Jahren.
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Donyell Malen bei der EM für die Niederlande im Einsatz

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Europäische Topteams an Malen interessiert

Die starke Entwicklung des Offensivspielers, der sowohl auf dem Flügel als auch in der Sturmspitze agieren kann, ist allerdings nicht nur dem BVB aufgefallen. Auch der FC Liverpool, der FC Barcelona, Juventus Turin und der AC Mailand sollen bereits Interesse an Malen hinterlegt haben.
Dass der 22-Jährige Eindhoven noch im Sommer verlässt, ist mehr als ein offenes Geheimnis. "Für mich steht schon seit einiger Zeit fest, dass Donyell und Denzel (Dumfries; Anm. d. Red.) uns sehr wahrscheinlich verlassen werden und ins Ausland gehen könnten", erklärte Trainer Roger Schmidt im Interview mit "NOS".
Bereits für das Champions-League-Qualifikationsduell mit dem türkischen Rekordmeister Galatasaray (20. Juli) erwartet Schmidt, dass ihm das Duo nicht mehr zur Verfügung steht.
"So läuft es im Fußball nun mal, vor allem bei einem Verein wie PSV. Wir verlieren jedes Jahr ein oder zwei gute Spieler. Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass wir in der nächsten Saison ohne sie spielen müssen", fügte Schmidt an.
Der BVB muss sich also beeilen, denn eine Entscheidung wird wohl in naher Zukunft fallen - auch wenn der Angreifer noch einen Kontrakt bis 2026 bei der PSV besitzt.
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Quelle: Perform

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