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BVB-News: Zorc äußert sich zur Zukunft von Trainer Favre
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Publiziert 29/10/2020 um 09:41 GMT+1 Uhr
Der Vertrag von BVB-Coach Lucien Favre läuft im Sommer 2021 aus. Doch die Zukunftsfrage bleibt wohl vorerst unbeantwortet, wie Sportdirektor Michael Zorc gegenüber "Sky" erklärte: "Wir sind erst am Anfang der Saison und haben in diesem Sommer gemeinsam entschieden, dass wir die Frage zurückstellen. Beide Seiten wissen, was sie aneinander haben." Die Gespräche würden "irgendwann" geführt, so Zorc.
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Aktuell sei jedoch "nicht der Zeitpunkt", meinte der 58-Jährige. Seit mittlerweile zwei Jahren arbeitet Favre bei Borussia Dortmund als Cheftrainer. In der Saison 2019/20 gewann der BVB unter dem Schweizer den deutschen Superpokal.
Favre selbst hätte gegen Zenit am liebsten noch einmal selbst die Fußballschuhe geschnürt. "Wir hätten da intelligenter spielen müssen, cleverer spielen müssen", sagte der 62-jährige Coach nach dem mühsamen ersten Sieg in der Champions League gegen die Russen: "Ich war früher selbst Mittelfeldspieler, ich weiß, wie das ist."
Der Weg zu diesem 2:0 (0:0) war äußerst beschwerlich, es war sehr viel Geduld gefragt. "Sie haben zwei Busse vor dem Tor geparkt", sagte Favre nach dem trostlosen ersten Geisterheimspiel der Dortmunder Europapokal-Historie: "Aber: Wir haben unseren Job gemacht."
Nur das zählte nach dem missratenen Auftakt bei Lazio Rom (1:3) - im Millionenspiel der Königsklasse sieht es wieder deutlich besser aus.
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Favre gibt zu: "Wir standen unter Druck"
Quelle: Perform
BVB: Zorc findet Zuschauerverbot "sehr schade"
Die in Rom noch so wacklige BVB-Abwehr wurde sowohl am verregneten Mittwochabend als auch zuvor im Derby gegen Schalke 04 (3:0) nicht geprüft. "Wieder keinen Torschuss zugelassen, wieder zu Null - alles in Ordnung", sagte Zorc: "Das wird nicht in die Fußballgeschichte eingehen, aber die drei Punkte nehmen wir gerne."
Zu dem ab sofort wieder geltenden Zuschauerverbot in den Bundesligastadien meinte der Sportdirektor weiter: "Ich finde es erst mal sehr schade, weil wir die letzten Wochen, auch wenn es nur wenige waren, genossen haben, Zuschauer in den Stadien zu haben. Insbesondere für die Mannschaft war das sehr wichtig."
Auch der wirtschaftliche Aspekt sei dabei "zweitrangig" gewesen. "Man muss sagen, dass das Hygienekonzept der Liga und jeden Vereins sehr gut funktioniert hat. Wir hatten keine einzige Infektion", meinte Zorc weiter. Er wolle aber nicht "herumheulen, wenn man dann sieht, wie andere Branchen betroffen sind. Die sind viel härter betroffen."
(mit SID)
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