Der FC Bayern aktivierte im vergangenen Februar die 42,5 Millionen Euro Ausstiegsklausel von Upamecano, doch dem Bericht zufolge hat Leipzig vor einem Jahr noch einen zusätzlichen Paragrafen festgehalten haben, der vorsieht, dass das Arbeitspapier bei Aktivierung der Ausstiegsklausel bis zum 15. Juli Gültigkeit behält.
Denn die RB-Verantwortlichen hatten Bedenken, dass die Spielzeit 2020/2021 aufgrund der Corona-Pandemie womöglich länger hätte laufen können als bis zum 30. Juni, das Datum, wo branchenüblich Verträge enden.
Allerdings wurde die Saison planmäßig beendet und der Trainingsstart bei RB Leipzig ist wieder am 5. Juli.
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Nachdem Upamecano beim deutschen Rekordmeister unterschrieben hatte, sollte das Vertragsende eigentlich zum 30. Juni vorgezogen werden. Doch laut dem Sportblatt konnten sich der FC Bayern und RB Leipzig noch nicht einigen, wer das Gehalt des Franzosen in der Zeit vom 1. bis zum 14. Juli zu zahlen hat. Stand heute wird dies von den Sachsen gezahlt.
Florian Scholz, kaufmännischer Leiter Sport von RB Leipzig, äußerte sich gegenüber "Sport Bild": "Daher erwarten wir ihn (Dayot Upemacano, Anm. d. Red.) Stand heute zum Trainingsstart bei RB Leipzig."

Streitpunkt ist das Gehalt von Upamecano

Dem Bericht zufolge handelt es sich hierbei um Gehaltskosten in Höhe von rund 200.000 Euro, die der FC Bayern jedoch nicht zahlen wolle.
"Es wäre sicher für beide Vereine sinnvoller, wenn Dayot Upamecano nach der Sommerpause bei seinem neuen Klub in die Vorbereitung startet", gab Scholz zu, meinte dennoch: "Es ist aber richtig, dass dies durch die aktuelle Vertragskonstellation nicht gegeben ist."
Bis Ende Juni müssen sich die beiden Klubs einig werden, sonst startet der 22-Jährige womöglich seine Vorbereitung in Leipzig unter Jesse Marsch und nicht an der Isar unter seinem alten Trainer Julian Nagelsmann.
Allerdings versprach der RB-Manager: "Wir werden in diesem Fall alles dafür tun, dass Dayot am 15. Juli fit beim FC Bayern ankommt."
Da Upamecano von Frankreichs Trainer Didier Deschamps nicht in den EM-Kader berufen worden ist, konnte es überhaupt erst zu dieser kuriosen Situation kommen.
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