Alaba: Verhandlungen mit FC Bayern offenbar erneut gescheitert

Der Vertragspoker zwischen David Alaba und dem FC Bayern München geht wohl in die nächste Runde. Nach "Sport Bild"-Informationen soll auch eine dritte Verhandlungsrunde um eine mögliche Vertragsverlängerung des 28-jährigen Österreichers beim deutschen Rekordmeister gescheitert sein. Knackpunkt der Gespräche scheint weiter das Gehalt, den Münchnern droht ein ablösefreier Abgang ihres Abwehrchefs.

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Die Vertragsverlängerung von Abwehrchef Alaba beim Triple-Gewinner Bayern München scheint in weitere Ferne gerückt zu sein. Wie das Sportblatt am Mittwoch berichtet, soll auch eine dritte Verhandlungsrunde am vergangenen Freitag in der Geschäftsstelle des deutschen Rekordmeisters gescheitert sein.
Demnach bot der FC Bayern dem österreichischen Nationalspieler, dessen aktueller Vertrag am Saisonende ausläuft, einen Fünf- statt eines Vierjahresvertrages an. Beim Jahresgehalt sollen die Bayern-Bosse aber zu keinen Kompromissen bereit gewesen sein und weiterhin rund elf Millionen Euro pro Jahr plus Bonuszahlungen bieten.
Die Alaba-Seite, die sich aus seinem Berater Pini Zahavi sowie seinem Vater George zusammensetzt, finde allerdings das Grundgehalt zu niedrig. So würden andere Bayern-Stars wie Manuel Neuer, Thomas Müller oder Robert Lewandowski ohne Prämien deutlich mehr Gehalt bekommen.
Doch nicht nur finanziell sollen sich beide Parteien noch nicht einig sein. Angeblich ist Alaba verstimmt, weil er nicht so oft im Mittelfeld eingesetzt wurde, wie es ihm bei der Vertragsverlängerung 2016 offenbar in Aussicht gestellt worden war. Denn Trainer Hansi Flick lässt den Österreicher derzeit vor allem in der Innenverteidigung spielen.

FC Bayern droht ablösefreier Alaba-Abgang

Alabas Berater Zahavi hielt sich dem Bericht zufolge zuletzt in München auf, um mit den Bayern-Verantwortlichen die dritte Verhandlungsrunde - nach den ersten beiden Verhandlungen im Juni und August - zu führen. Ein Durchbruch bei den Gesprächen gelang demnach aber nicht, sodass der Berater bereits wieder abgereist sei. Auch Alabas Vater George sei bei den Verhandlungen dabei gewesen, soll aber ebenfalls wieder abgereist sein.
Sollte es zu keiner Einigung zwischen der Alaba-Seite und dem FC Bayern kommen, droht den Münchnern ein ablösefreier Abgang. Denn der Vertrag des 28-Jährigen beim deutchen Rekordmeister ist nur noch bis zum 30. Juni 2021 datiert.
(mit SID)

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Quelle: Eurosport

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