Herbert Hainer erklärte: "Wir haben David und seinem Berater schon vor längerer Zeit ein, wie wir glauben, sehr, sehr gutes Angebot gemacht. Wir haben jetzt über Monate verhandelt und ich muss nochmal sagen, wir finden das Angebot wirklich sehr gut, sehr fair, wettbewerbsfähig - vor allem in der heutigen Zeit. Und wir haben beim letzten Gespräch dem Berater von David auch gesagt, dass wir bis Ende Oktober Klarheit haben wollen."
Allerdings habe der Klub bis Samstag nichts gehört. "Daraufhin hat unser Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic nochmal aktiv beim Berater nachgehakt. Die Antwort war, dass das Angebot immer noch unbefriedigend ist und wir weiter nachdenken sollen", so Hainer. Auf eine Verlängerung des Pokers hatten die Bayern aber offenbar keine Lust. Hainer: "Daraufhin haben wir uns entschlossen, das Angebot komplett vom Tisch zu nehmen - das heißt, es gibt kein Angebot mehr."
Medienberichten zufolge hatte der deutsche Rekordmeister Alaba ein Angebot mit einem Grundgehalt von elf Millionen Euro pro Jahr unterbreitet. Mit Bonuszahlungen hätte der Österreicher weitere sechs Millionen Euro verdienen können. Der zweifache Champions-League-Sieger und sein Berater Pini Zahavi sollen jedoch ein Jahresgehalt von 20 Millionen Euro fordern.
Bundesliga
Hertha verpasst Befreiungsschlag: Wolfsburg bleibt ungeschlagen
01/11/2020 AM 18:56
Mit der Rücknahme des Verlängerungsangebots rückt ein Abschied Alabas, der mit einer halbjährigen Unterbrechung seit 2010 für den FC Bayern spielt, näher. Sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, er wäre dann ablösefrei. "Für so eine wichtige Position und Personalie wollen wir auch Planungssicherheit haben", sagte Hainer.

Alaba wendet sich an Bayern-Fans: "Entspricht nicht der Wahrheit"

Angeblich sollen zahlreiche europäische Top-Klubs an Alaba interessiert sein. Als Kandidaten werden unter anderem Juventus Turin, Real Madrid und der FC Barcelona gehandelt.Hainer betonte, der FC Bayern müsse sich mit einem Nachfolger von Alaba beschäftigen. "Natürlich, wir müssen auch in die Zukunft planen."
Zugleich bekundete er seine Sympathie für den 28-Jährigen. "Ich will noch mal dazu sagen, dass wir David unheimlich schätzen, er ist ein liebenswerter Kerl, er ist Publikumsliebling, er ist ein Eigengewächs des FC Bayern München, und deswegen würden wir es auch so bedauern, wenn wir getrennte Wege am Ende der Saison gehen müssen", sagte Hainer.
(mit SID)

Flick übt Kritik am Alaba-Poker und äußert persönlichen Wunsch

VERBALATHLETEN - Der Eurosport-Podcast:

Alle Folgen der Verbalathleten findet Ihr auf Spotify, Apple Podcast oder der Plattform deiner Wahl
Das könnte Dich auch interessieren: Bayerns Neuzugänge: Etwas Licht - und viel Schatten

Alaba von Bayern überrascht: "Habe es aus den Nachrichten erfahren"

Bundesliga
Leverkusen dreht wildes Spiel in Freiburg und springt auf Platz vier
01/11/2020 AM 14:05
Bundesliga
Die nächsten Moukokos stehen beim BVB in den Startlöchern
01/11/2020 AM 11:42