"David ist seit zwölf Jahren beim FC Bayern, davon zehn Jahre als Profi", so Kahn weiter. Es sehe so aus, als "orientiere er sich um", sagte der ehemalige deutsche Nationaltorhüter über Österreichs Fußballer des Jahres, "das müssen wir akzeptieren."

"Wir haben alles versucht, um David zu überzeugen, beim FC Bayern zu verlängern. Natürlich schmerzt es, ihn zu verlieren, nicht nur wirtschaftlich. Aber wir hatten uns Limits gesetzt, und das waren keine Corona-Limits", erklärte Kahn.

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Der 51-Jährige kritisierte dabei explizit Pini Zahavi deutlich: "Wenn Berater nicht wahrhaben wollen, dass wir uns in einer Zeit befinden, die für den ganzen Fußball sehr schwierig ist und sehr existenziell werden kann, dann entsteht so eine Situation."

Bei Nationalspieler Leroy Sané, der seit seiner Ankunft im Sommer noch nicht konstant auf hohem Niveau agiert, bat Kahn um Geduld. Beim FC Bayern bräuchten Spieler Zeit, "um voll anzukommen", das sei auch schon bei Franck Ribéry und Luca Toni 2007 so gewesen, erinnerte der Ex-Torwart: "Ich habe damals gesagt: 'Wir sind hier nicht bei Florenz oder Marseille, sondern beim FC Bayern!' Das gab ein Riesen-Theater."

Von Sanés Qualitäten ist der künftige Vorstandschef des Rekordmeisters absolut überzeugt. Diese seien "überragend, deshalb erwarten wir viel von ihm."

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(SID)

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