Thomas Müller und Serge Gnabry kehren beim FC Bayern in den Kader zurück
Bayern-Trainer Hans-Dieter Flick hat sich einen Tag vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Köln zur Lage beim Meister geäußert, der in der Meisterschaft zuletzt durch ein 3:3 gegen Bielefeld und ein 1:2 gegen Frankfurt ins Stolpern geriet. Immerhin: Gegen Köln kehrt der zuletzt nach einer Corona-Erkrankung ausgefallene Thomas Müller in den Kader zurück - und auch Serge Gnabry ist dabei.
Thomas Müller (links) und Hans-Dieter Flick
Fotocredit: Getty Images
"Thomas ist im Kader. Gestern hat er eine kurze Einheit absolviert, nachdem er zuvor für sich trainiert hatte. Ob er gegen Köln aber ins Spiel kommt, haben wir noch nicht entschieden."
Müller sei so oder so wichtig für die Mannschaft. "Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, auf dem Platz und neben dem Platz. Thomas schafft es, eine gewisse Atmosphäre zu schaffen", so Flick weiter.
Der Weltmeister von 2014 hatte wegen Corona das Finale der Klub-WM gegen Tigres UANL (1:0), die beiden Bundesliga-Spiele gegen Arminia Bielefeld und bei Eintracht Frankfurt sowie das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Lazio Rom (4:1) verpasst.
Die Personallage bei den Bayern wird indes immer besser. "Serge Gnabry ist zurück, Tiago Dantas steht wieder zur Verfügung. Wir werden unsere Bank schon voll bekommen", scherzte Flick.
Gnabry verpasste die vergangenen drei Pflichtspiele aufgrund eines Muskelfaserrisses im Adduktorenbereich, Dantas weilte zuletzt bei der zweiten Mannschaft oder wurde in der Flick-Auswahl nicht eingesetzt.
Leipzig? Flick weicht aus
Ein Sieg zuhause gegen den 1. FC Köln (Samstag ab 15:30 Uhr im Liveticker bei Eurosport.de) ist derweil Pflicht, sonst droht den Bayern am 23. Spieltag sogar der Verlust der Tabellenführung. In der Hinrunde lieferten die Geißböcke dem Meister einen großen Kampf, unterlagen am Ende aber knapp mit 1:2.
Über die neu aufgekommene Spannung im Titelkampf wollte Flick nicht viele Worte verlieren. "Wir sind aktuell zwei Punkte vorne, alles andere interessiert mich aktuell nicht", sagte er knapp auf Nachfrage von Eurosport.de, ob er Verfolger RB Leipzig die Meisterschaft zutraue. Er spüre bei seiner Mannschaft "den Willen, erfolgreich zu sein".
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Quelle: Eurosport
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