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FC Bayern schlägt Eintracht Frankfurt - Lewandowski mit Dreierpack
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Publiziert 24/10/2020 um 17:22 GMT+2 Uhr
Der FC Bayern hat nur drei Tage nach dem Kantersieg in der Champions League gegen Atlético Madrid (4:0) auch in der Bundesliga ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Triple-Sieger bezwang am 5. Spieltag Eintracht Frankfurt 5:0 (2:0). Matchwinner aus Sicht des FCB war einmal mehr Robert Lewandowski, der einen Dreierpack schnürte (10./26./60.). Leroy Sané (73.) und Jamal Musiala (90.) trafen zum Endstand.
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So lief das Spiel:
Nach dem überzeugenden Sieg in der Champions League gegen Atlético Madrid (4:0) veränderte Bayern-Coach Hansi Flick seine Mannschaft auf vier Positionen, allein in der Verteidigung nahm er drei Änderungen vor. Alphonso Davies, Bouna Sarr und Jérôme Boateng starteten.
Allerdings war Flick bereits in der dritten Minute gezwungen, einen weiteren Wechsel vorzunehmen: Davies blieb in der ersten Minute ohne Fremdeinwirkung im Rasen hängen und wurde vom Ärztestab gestützt in die Katakomben gebracht.
Spielerisch ließen sich die Münchner von dieser Hiobsbotschaft jedoch nicht aus dem Konzept bringen, dominierten das Spiel von Beginn an und erzeugten viel Druck. Die Frankfurter, bei denen Abwehrchef David Abraham angeschlagen ausfiel, zogen sich weit zurück.
In der zehnten Minute waren die Hessen viel zu weit von ihren Gegenspielern entfernt. Kingsley Coman passte auf Robert Lewandowski, der im Strafraum völlig frei war, Kevin Trapp ausguckte und überlegt ins rechte Eck vollstreckte.
Die Münchner senkten das Tempo nach der Führung nicht, sondern gingen auf das zweite Tor. In der 26. Minute waren die Hausherren nach einer Ecke in Person von Lewandowski zur Stelle. Der Pole setzte sich zehn Meter vor dem Tor gegen Stefan Ilsanker durch und köpfte den Ball zum 2:0 ins linke Eck.
Auch in der Folge blieben die Münchner das aktivere und bessere Team. Die Zielstrebigkeit nahm bis zur 60. Minute etwas ab, war dann jedoch wieder vollends da. Douglas Costa spielte einen perfekten Steilpass in den Lauf von Lewandowski, der vor Trapp die Ruhe behielt und ins rechte Eck verwandelte - Dreierpack zum 3:0.
Die nächste gute Bayern-Nachricht folgte acht Minuten später: Nach seiner Verletzung wurde Leroy Sané in der 68. Minute eingewechselt und feierte sein Comeback. In der 73. Minute krönte er seinen Einsatz mit einem wunderschönen Treffer. Sané machte Dampf über die rechte Seite, zog nach innen und schoss den Ball in Robben-Manier aus 22 Metern in den linken Winkel.
Für den 5:0-Endstand sorgte der eingewechselte Youngster Jamal Musiala in der 90. Minute. Sané legte in der rechten Strafraumhälfte quer auf Leon Goretzka, dessen Schuss von Makoto Hasebe geblockt wurde. Am zweiten Pfosten stand schließlich Musiala richtig und verwandelte aus zehn Metern.
Die Stimmen:
Jérôme Boateng (FC Bayern München): "Wir haben Lust und wissen, wie wichtig es ist, nach einer Champions-League-Partie in der Bundesliga nachzulegen. Wir waren voll fokussiert und haben ein sehr gutes Spiel gemacht."
Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt): "Dass Robert eine extrem hohe Qualität hat, wissen wir alle. Er hat nicht viele Chancen gebraucht und drei Tore gemacht. Trotzdem finde ich, dass wir es nach vorne - zumindest in der ersten Halbzeit - ganz gut gespielt haben."
Das fiel auf: (Noch) keine Alternative
Er war nicht die erste Wahl in diesem Transfersommer und sein Wechsel zu den Münchnern überraschte: Außenverteidiger Sarr. Für kolportierte acht Millionen Euro Ablöse kam er von Olympique Marseille in die Bayrische Landeshauptstadt und ist dafür eingeplant, vor allem Offensivdruck über seine rechte Abwehrseite zu entfachen.
Bei seinem Champions-League-Debüt unter der Woche wurde Sarr spät eingewechselt und konnte in der Restspielzeit nicht überzeugen - was auch der kurzen Spielzeit geschuldet war. Gegen Eintracht Frankfurt hatte Sarr 90 Minuten Zeit, sich nachhaltig zu empfehlen, war allerdings kein Faktor im Spiel der Münchner. Dem Franzosen unterliefen mehrere technische Fehler, zudem war seine offensive Durchschlagskraft überschaubar.
Sarr benötigt noch Zeit, sich an das bayrische Spielsystem und den qualitativ hochwertigeren Fußball zu gewöhnen. Aktuell ist er noch keine reife Alternative zum etatmäßigen Außenverteidiger Benjamin Pavard.
Der Tweet zum Spiel:
Die Statistik: 330
Boateng und Uli Hoeneß führen eine komplizierte Beziehung - spätestens nach dem Wechselrat Hoeneß' an seinen "Freund" Boateng im letzten Jahr. Statistisch bewegen sie sich seit dem Frankfurt-Spiel auf Augenhöhe. Beide haben 330 Partien für den FC Bayern München absolviert.
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