FC Bayern - Union Berlin: Ging dem Ausgleichstreffer ein Regelverstoß voraus?
Der FC Bayern München musste am 28. Bundesliga-Spieltag einen kleinen Rückschlag hinnehmen und verpasste beim 1:1 (0:0) gegen Union Berlin den angepeilten Heimsieg. Allerdings hätte der Treffer wohl nicht zählen dürfen, da dem Ausgleichstor durch Marcus Ingvartsen ein falscher Einwurf von Cedric Teuchert vorausging. Das jedenfalls legen die TV-Bilder nahe.
Union-Profi Ingvartsen gleicht aus gegen die Bayern
Fotocredit: Imago
Für den ehemaligen Nationalspieler Dietmar Hamann, der die Partie als TV-Experte für "Sky" analysierte, ist der Fall klar: "Das war zweifelsfrei ein falscher Einwurf."
Tatsächlich sah es auf den TV-Bildern so aus, als ob Union-Profi Cedric Teuchert in der 86. Minute nur ein Bein am Boden hatte, als der Ball beim Einwurf seine Hände verließ. Ein Regelverstoß.
"Das hätte man sehen müssen, aus meiner Sicht hatte er nur ein Bein am Boden. Eigentlich wäre das die Aufgabe des Linienrichters gewesen, denn der Schiedsrichter folgt mit seinem Blick dem Ball", so Hamann, der während seiner Laufbahn zweimal Meister mit den Bayern wurde.
Darüber hinaus gibt es noch einen zweiten strittigen Punkt bei Teucherts Einwurf.
Fehlentscheidung? Flick bleibt cool
Es ließ sich nicht einwandfrei belegen, ob der Ball die Seitenauslinie bereits vollständig passierte hatte, als ihn Teuchert aufnahm. So aber gelangte der Ball zu Robert Andrich, der Ingvartsen bediente und damit den Ausgleich einleitete.
Bayern-Trainer Hans-Dieter Flick blieb, angesprochen auf die Szene, cool. "Die Schiedsrichter haben das ja überprüft", so der 56-Jährige. Er konzentriere sich "auf die Dinge, die er beeinflussen" könne.
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