Die Gelsenkirchener präsentierten sich gegen 1899 Hoffenheim (4:0) ganz anders als in den vergangenen Partien. Mit Rückkehrer Sead Kolasinac, der die Knappen gleich als Kapitän auf den Platz führte, war besonders die Einstellung und Körpersprache verändert. Schalke wehrte sich nach Kräften gegen die spielerisch überlegenen Gäste, um nicht den Uralt-Rekord von Tasmania Berlin aus der Saison 1965/66 (31 Niederlagen am Stück) einzustellen.
"Im ganzen Spiel haben wir uns vorgenommen, dass wir die Basics erst mal hinbekommen. Das heißt, dass wir die Zweikämpfe gewinnen, einfach Pässe, die ankommen, dass wir miteinander kommunizieren und ich glaube, das ist uns am Anfang sehr gut gelungen", sagte Kolasinac nach dem Sieg bei "Sky".
Neben Torhüter Ralf Fährmann, der S04 mit mehreren starken Paraden vor allem in den ersten 45 Minuten vor einem Gegentor bewahrte, überragte auch Dreifach-Torschütze Matthew Hoppe. "Für diesen Tag hab ich keine Worte. Ich hoffe, wir kämpfen weiter", so der 19-Jährige.
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Im Netz wurde neben Kolasinac und Hoppe auch Trainer Christian Gross gelobt. Die Ex-Schalker Mesut Özil, Julian Draxler und Weston McKennie meldeten sich zu Wort - ebenso Tasmania Berlin. Zudem wurde auch mit viel Sarkasmus auf den ersten Schalker Bundesligasieg seit dem 17. Januar 2020 reagiert.

Draxler meldet sich nach Schalke-Sieg

Fotocredit: Eurosport

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