"Der Trainer, der die erfolgreichste Saison in der Geschichte des FC Bayern zu verantworten hat, muss anders auftreten. Klarer, deutlicher, ehrlicher und geschickter", wünscht sich der ehemalige Profi.
Flick habe schließlich "dafür gesorgt, dass ein Team, das unter Niko Kovac nicht mehr das volle Potenzial ausgeschöpft hat, in Rekordzeit zur besten Mannschaft der Welt wurde".
Der Bayern-Coach habe "dem Verein wieder die Spiel-DNA zurückgegeben". Rekordnationalspieler Matthäus ist auch überzeugt, dass die beiden Protagonisten im kommenden Jahr nicht mehr zusammenarbeiten werden.
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"Es muss und wird einer gehen. Ich persönlich würde an Bayerns Stelle versuchen, Flick zu halten", erklärte Matthäus. Der 56-Jährige sei "für den Gesamterfolg dieses Klubs wichtiger als Brazzo".

Kritik an Transfers des FC Bayern

Ex-Bayern-Profi Hamit Altintop vermutet im Gegenzug, dass die Vereinsführung im Fall der Fälle eher zu Salihamidzic steht. Im Interview mit der "Bild" sagte der 38-Jährige: "Hasan hat einen Riesen-Anteil am sportlichen Erfolg, er hat es bis zum Sport-Vorstand geschafft. Ich glaube, dass sie an ihm eher festhalten als am Trainer."
Allerdings seien beide "sehr wertvolle sportliche Fachmänner". Es sei einfach "sehr ungünstig, dass jeden Tag was neues in der Presse gesagt wird. Das ist für die Mannschaft nicht gerade förderlich", glaubt Altintop. Außerdem rechnet der ehemalige Profi damit, dass Flick "bald beim DFB sein wird", als Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw.

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Matthäus kritisierte zudem die Kaderpolitik der Münchener - eine der Hauptaufgaben von Salihamidzic. "Ich habe den Eindruck, dass der Kader der Bayern aktuell mehr oder weniger aus elf Spielern besteht. Die einen sind verletzt, die anderen sportlich nicht auf dem Niveau, wirklich eine Verstärkung zu sein", meinte der Ex-Profi in seiner Kolumne. Es gebe nach den Abgängen von Thiago, Philippe Coutinho und Ivan Perisic im vergangenen Sommer "überhaupt keine adäquate Möglichkeit auf der Bank".
Weiter erklärte Matthäus: "Die meisten Transfers machen so wenig Sinn, wie vielen Experten von Anfang an klar war." Viele Neueinkäufe wie Marc Roca, Douglas Costa oder Bounar Sarr "wären mir auch in Corona-Zeiten und bei schwierigeren Umständen auf dem Transfermarkt, selbst mit viel Phantasie, nicht als Bayern-Stars eingefallen".
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