Hauptgrund soll allerdings nicht die Aussicht auf den Bundestrainer-Job sein. Flick war zuletzt als einer der Favoriten auf die Nachfolge von Joachim Löw gehandelt worden.
Vielmehr sei das angespannte Verhältnis zu Sportvorstand Hasan Salihamidzic für die Überlegungen ausschlaggebend, heißt es in dem Bericht.
Flick sieht offenbar Probleme in den unterschiedlichen Vorstellungen bei der Kader- und Transferplanung. Daher will der Münchner Cheftrainer angeblich am Ende der Saison die ganze Situation bewerten und eine Entscheidung bezüglich seiner Zukunft treffen.
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Auch die Causa Boateng soll für Unmut gesorgt haben. Flick gilt als großer Befürworter des Verteidigers, wollte offenbar weiter gerne mit Boateng zusammenarbeiten.

Boateng-Aus bei Bayern: Flick äußert sich schmallippig

Hansi Flick lobt Jérôme Boateng

Am Montag berichtete der "Kicker" jedoch, der Bayern-Aufsichtsrat habe sich dazu entschieden, den Vertrag mit dem 32-Jährigen nicht zu verlängern. Somit steht im Sommer eine Trennung bevor. Auch Boateng-Berater Damir Smoljan soll bereits informiert worden sein.
Flick wiederum schwärmte am Dienstag demonstrativ vom Weltmeister: "Jeder weiß, wie ich zu Jérôme stehe. Jeder weiß, welche Qualität er hat. (...) Jérôme ist sehr konzentriert auf seinen Job und bringt Leistung. Er ist erfahren und hat eine hohe Qualität."
Dennoch spielte die Meinung des Trainers offenbar keine entscheidende Rolle in den Überlegungen der Vereinsbosse. Auch die öffentliche Äußerung von Ehrenpräsident Uli Hoeneß im TV gefiel dem Coach wohl nicht.
Auf die Forderung des 69-Jährigen, Boateng auf keinen Fall für die EM im Sommer zu nominieren, konterte Flick: "Ich kenne das von Bayern München, dass man seine Spieler immer unterstützt."
Somit bleibt vorerst offen, ob der ehemalige DFB-Co-Trainer auch über den Sommer hinaus bei den Münchnern bleibt. Eigentlich steht Flick noch bis 2023 bei den Bayern unter Vertrag. Sollte er aber den Verein vorzeitig verlassen wollen, haben die Bayern-Bosse wohl wenig entgegenzusetzen.
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