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Jérôme Boateng vor Aus beim FC Bayern: Kein neuer Vertrag
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Publiziert 12/11/2020 um 11:30 GMT+1 Uhr
Jérôme Boateng wird den FC Bayern wohl im Sommer verlassen müssen. Wie die "Bild" berichtet, soll der Rekordmeister entschieden haben, dem zweifachen Champions-League-Sieger kein neues Arbeitspapier vorzulegen und den Vertrag nach der Saison auslaufen zu lassen. Boateng solle sich gewünscht haben, weiterhin bei den Bayern zu bleiben, muss sich nun aber offenbar nach einem neuen Verein umschauen.
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Der FC Bayern feilt bereits jetzt an seinem Kader für die kommende Saison - und ein Leistungsträger soll kein Teil mehr davon sein: Jérôme Boateng.
Wie die "Bild" berichtet, sei die Entscheidung über die Zukunft des 32-Jährigen gefallen - mit dem Ergebnis, dass Boateng in der kommenden Saison nicht mehr für die Münchner auflaufen wird. Damit soll der Kaderumbruch weiter vorangetrieben werden.
Rein sportlich ist die Entscheidung eine sehr harte. Boateng hatte sich unter Hansi Flick wieder zum Stammspieler entwickelt und maßgeblich zum Triple-Gewinn beigetragen. Auch nach der Rückkehr des langzeitverletzten Niklas Süle spielte Boateng weiterhin eine wichtige Rolle in der Bayern-Mannschaft.
In Liga, Pokal und Champions League stand der Weltmeister von 2014 in acht von elf möglichen Spielen in der Startelf. Daher soll Boateng auch über die Entscheidung der Bayern-Bosse sehr enttäuscht sein, wie die "Bild" schreibt. Der Innenverteidiger hatte sich eine Verlängerung erhofft und dies den Verantwortlichen auch so kommuniziert. Mit einem geschätzten Gehalt von rund zwölf Millionen Euro liegt Boateng im mittleren Bereich der Bayern-Profis, eine Gehaltserhöhung soll er nicht gefordert haben. Die abrupte Entscheidung gegen ein neues Arbeitspapier soll ihn und sein Management völlig unerwartet getroffen haben, wie "Sport1" vermeldet.
Noch vor einer Woche hatte sein Berater Damir Smoljan gegenüber "Sport1" erklärt: "Die Zukunft ist spannend. Wir freuen uns, wenn wir die Gespräche mit Bayern führen. Jérôme fühlt sich unglaublich wohl hier. Die Mannschaft ist unglaublich fokussiert und professionell. All das passt zu Jérôme."
Vor allem die Londoner Klubs Arsenal, Tottenham und Chelsea sollen nun ein Auge auf Boateng geworfen haben.
Da auch bei David Alaba die Tendenz auf Abschied steht, müssen die Bayern im Sommer wohl zwei elementare Bausteine in der Abwehr ersetzen. Dabei bieten sich im eigenen Kader bereits einige Optionen. Lucas Hernandez und Benjamin Pavard könnten beide auch im Zentrum verteidigen. Zudem schuftet der verletzte Neuzugang Tanguy Nianzou von Paris Saint-Germain für sein Debüt. Dennoch könnte der Abgang von Boateng auch weitere Einkäufe im Sommer bedeuten.
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