Polanski fügte hinzu: "Er nimmt sich nicht wichtiger als er ist, hat einen guten Humor und flachst gerne rum. Er hat was Besonderes."
Vor allem manche Trainingsmethoden von Nagelsmann seien Bemerkenswert: "Er hat Passfolgen gemacht, die auf den nächsten Gegner ausgelegt waren, ohne es uns zu sagen. Das haben wir dann erst im Spiel bemerkt oder bei der Spieltagsbesprechung", erzählte der 35-Jährige, der aktuell als Talente-Manager bei Borussia Mönchengladbach tätig ist.
Generell seien die Übungen im Training immer auf etwas ausgerichtet. Der ehemalige Profi, der 2018 seine Karriere beendete, nannte weiterer Beispiele: "Er baut Provokationsregeln ein: Felder einschneiden, Kontakte begrenzen, Anzahl der Spieler in Quadraten erhöhen oder senken, hohe oder tiefe Abseitsregeln aufstellen."
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Solche Methoden seien bei ihm gang und gäbe. Obwohl Nagelsmann gerade mal mit 33 Jahren Trainer beim FC Bayern wird, ist sich Polanski sicher: "Julian Nagelsmann muss sich dort keinen großen Respekt verschaffen."
Er vertritt die Meinung: "Selbst die Spieler, die schon viel mitgemacht haben, viele Erfolge erzielt haben und große Trainer hatten, werden relativ schnell merken, dass das, was er sagt, wie er trainiert, wie umgänglich er außerhalb ist, eine Einheit ist."
Einen Ratschlag gab der ehemalige Hoffenheim-Kapitän den Münchnern aber noch: "Lasst Julian Nagelsmann so, wie er ist. Das wird helfen."
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