"Jetzt, wo mir RB die Chance ermöglicht, fange ich nicht an, an Spielern rumzugraben", erklärte der 33-Jährige weiter.
Leipzig lässt den Coach, dessen Vertrag noch bis 2023 gelaufen wäre und keine Ausstiegsklausel beinhaltete, für eine Rekordablöse von bis zu 25 Millionen Euro ziehen. Der Transfer von RB-Innenverteidiger Dayot Upamecano für 42,5 Millionen Euro zu den Bayern ist schon länger perfekt.
Die erste Kontaktaufnahme mit dem FC Bayern, so Nagelsmann, habe es nach Leipzigs Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am 16. April gegeben. Einen Tag später hatte Flick öffentlich gemacht, dass er die Bayern um Auflösung seines Vertrages gebeten habe.
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Die Entscheidung sei erst in den vergangenen Tagen gefallen, führte der gebürtige Bayer aus: "Am Sonntag gab es für mich letzte Details zu klären mit Bayern und dann gestern im Laufe des Tages zwischen den Klubs."
Auf die Ziele mit den Bayern wurde in den kurzen Gesprächen laut dem Ex-Hoffenheimer nicht detailliert eingegangen, diese ergäben sich jedoch aus dem Selbstverständnis des Triple-Gewinners. "In der Überzeugung, dass ich das leisten kann, werde ich da am 1. Juli aufschlagen", meinte er. Neben Titeln sei auch die Integration von Talenten aus dem Bayern-Campus ein Ziel.

Wer beerbt Nagelsmann? RB Leipzig hat drei Namen auf Shortlist

Indes steckt RB Leipzig mitten in der Suche nach einem geeigneten Nachfolger für den scheidenden Trainer. Laut Geschäftsführer Oliver Mintzlaff habe man eine entsprechende Shortlist mit "drei interessanten Trainern" erstellt. "Es ist aber noch nichts entschieden", merkte er am Dienstag an.
So sei auch mit dem von Mintzlaff erwähnten Jesse Marsch von Red Bull Salzburg keine Einigung erzielt worden. Neben dem US-Amerikaner gelten Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg und Pellegrino Matarazzo vom VfB Stuttgart als mögliche Nagelsmann-Nachfolger.
Dennoch ist sich Mintzlaff sicher: "Der neue Coach werde die von Nagelsmann etablierte Philosophie "nicht auf links drehen" und auch an den Ambitionen des Klubs ändere sich wenig. "Wir werden die Lücke schließen. Wir sind überzeugt, dass wir wieder Kompetenz zu uns holen. Julian hat Großartiges geleistet und muss auch noch liefern", führte er aus.
Für die kommende Saison kündigt er einen "Angriff auf Julian und den FCB" an: "Wir werden nicht die Ambitionen herunterschrauben. Nächstes Jahr heißt das Ziel wieder: Champions-League-Qualifikation", so der Leipziger Geschäftsführer.
Die Freigabe für Nagelsmann bezeichnete Mintzlaff als die "rational beste Entscheidung". Man habe in den Verhandlungen eine "massiv hohe Ablöseforderung" gestellt, die Bayern erfüllt habe. Dem Vernehmen nach sollen die Sachsen bis zu 25 Millionen Euro für Nagelsmann einstreichen. Mintzlaff bestätigte zwar keine konkrete Zahl, "es ist aber so, dass wir das, was kolportiert wird, zumindest nicht dementieren", so das Statement des Fußball-Funktionärs.
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(mit SID)

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