Havertz-Vertrauter: Darum wäre ein Bayern-Wechsel nicht gut gewesen

Wolfgang Holzhäuser ist der Meinung, dass es die richtige Entscheidung von Kai Havertz gewesen ist, nicht zum FC Bayern München zu wechseln. Im Interview mit "Spox" erklärte der ehemalige Geschäftsführer von Bayer Leverkusen, wieso ein Wechsel an die Isar eine größere Herausforderung für den Offensivspieler gewesen wäre. Der 21-jährige Havertz spielt in der kommenden Saison für den FC Chelsea.

Eurosport

Fotocredit: Eurosport

Havertz wechselt für 80,5 Millionen Euro von Bayer Leverkusen an die Stamford Bridge. Dass auch der FC Bayern München Interesse an dem Youngster hatte, ist kein Geheimnis. Holzhäuser, Wegbegleiter von Havertz im Jugendbereich der Werkself, antwortete im Interview auf die Frage, ob der 21-Jährige noch eine Saison hätte Geduld haben sollen, bis der deutsche Rekordmeister mit einem vernünftigen Angebot an Bayer Leverkusen herangetreten wäre: "Ein Jahr hätte nicht gereicht."
Denn Thomas Müller würde sich aktuell in blendender Form präsentieren, so "würde wohl erst in zwei, drei Jahren ein Platz auf der Position im offensiven Mittelfeld frei werden", schlussfolgerte Holzhäuser.
Außerdem meinte der 70-Jährige: "Ich sage immer: Es ist deutlich schwieriger, sich in einem Topteam wie Bayern durchzusetzen, als in einem Team wie Chelsea, das ein Topteam werden will und Positionen neu besetzt, die vorher nicht so gut besetzt waren."

Holzhäuser hätte einen Wechsel zu Manchester City bevorzugt

Er fügte hinzu: "Abgesehen davon tut es immer weh, einen Spieler an einen direkten Konkurrenten aus der Liga zu verlieren. Es war also sicherlich auch im Interesse von Bayer Leverkusen, Kai Havertz ins Ausland zu transferieren."
Der ehemalige Geschäftsführer von Bayer Leverkusen holte Havertz vor zehn Jahren von Alemania Aachen zu Bayer Leverkusen. Nun wechselt der Offensivspieler in die Premier League zum FC Chelsea. Der 70-Jährige gesteht: "Ich hätte ihn lieber bei einem Verein gesehen, der für Ballbesitzfußball der Marke Pep Guardiola steht. Das ist sein Spiel."
Doch Holzhäuser ist sich sicher, dass sich der Youngster auch bei den Blues schnell zurechtfinden und durchsetzen wird: "Er bringt für sein Alter einzigartige Fähigkeiten mit. Das kann gar nicht schiefgehen."
Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung