FC Bayern: Coronafälle sorgen für verstärkte "Bayern-Bubble" - Salihamidzic bestätigt Maßnahmen

Der FC Bayern München reagiert auf die Coronafälle bei den Profis und hält seine Spieler nun offenbar an, sich so wenig wie nur möglich aus dem Haus zu bewegen. Sportvorstand Hasan Salihamidzic bestätigte am Dienstag, dass man die teaminternen Maßnahmen "sehr verschärft" habe. Nach Javi Martínez und Leon Goretzka hatten sich zuletzt Thomas Müller und Benjamin Pavard mit dem Coronavirus infiziert.

Thomas Müller (r.) bei der FIFA Klub-WM nach dem Spiel gegen Al Ahly

Fotocredit: Getty Images

Hasan Salihamidzic, Sport-Vorstand des FC Bayern München, hat bestätigt, dass man beim Rekordmeister nach den jüngsten Coronafällen die Maßnahmen für die Spieler "sehr verschärft" habe.
"Selbstverständlich versuchen wir, Kontakte einzuschränken und wir versuchen, dass von außen keine weiteren Infektionen in die Mannschaft kommen", sagte Salihamidzic vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Lazio Rom zu "Sky".
"Wir haben ein intensiviertes Testprotokoll vereinbart mit doppelten Testungen – PCR-Test und Antigen-Test", so Salihamidzic weiter. Die Bayern-Spieler werden fast täglich getestet, "am Spieltag morgens um 7 Uhr", sagte Trainer Hans-Dieter Flick vor Abreise nach Rom: "Damit müssen wir leben. Das sind die Dinge, die uns vielleicht noch eine längere Zeit begleiten."
Einem Bericht der "Bild" zufolge dürfen die Bayern-Spieler nun zum Beispiel nicht mehr zum Einkaufen gehen, sollen sich privat so gut es geht abschirmen und nur noch die Wege zum Trainingsgelände auf sich nehmen.

Müller und Pavard fehlen in Rom

Nach Javi Martínez und Leon Goretzka hatten sich zuletzt Thomas Müller und Benjamin Pavard mit dem neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert, die letzteren beiden fehlen in Rom.
"Es kann keiner voraussehen oder voraussagen, ob da noch irgendwas kommt oder ob es bei dem bleibt. Das wäre super, weil wir wollen, dass wieder ein bisschen Ruhe einkehrt. Das ist auch für die Mannschaft und alle drumherum keine schöne Situation", sagte Flick zuletzt.
Auch beim FC Bayern gebe es zudem im Betreuerstab Personen, die zu "gewissen Risikogruppen" zählen würden. Diese müsse man "schützen".
(mit SID)
picture

Duell der Tormaschinen: Lewandowski hat Rechnung offen mit Immobile

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung