Lucas Hernández über Jokerrolle beim FC Bayern: "War frustriert, wütend und genervt"

Lucas Hernández kam im Sommer 2019 für 80 Millionen Euro zum FC Bayern. Einen Stammplatz konnte sich der Verteidiger bisher aber nicht erspielen. Auf einer Pressekonferenz der französischen Nationalmannschaft erklärte Hernández nun, wie sehr ihn seine Jokerrolle teilweise stört: "In dieser Saison gab es Zeiten, in denen ich auf der Bank saß und frustriert, wütend und genervt war."

Lucas Hernández vom FC Bayern München

Fotocredit: Getty Images

Er sei einfach "eine sehr wettbewerbsorientierte Person, ich will spielen und gewinnen", so der Franzose.
Passiere dies nicht und er müsse regelmäßig auf der Bank Platz nehmen, "werde ich wütend", stellte Hernández weiter klar.
In der vergangenen Spielzeit wurde der Weltmeister von 2018 auch durch mehrere Verletzungen, unter anderem einem Innenbandriss im Sprunggelenk, zurückgeworfen. Alleine 19 Spiele verpasste er dadurch in der Spielzeit 2019/20.
"In der vergangenen Saison war es einfach kompliziert mit meinen Verletzungen. In dieser Saison läuft es besser. Immer wenn ich spiele, will ich dem Klub das Vertrauen auch zurückgeben, das sie in mich gesetzt haben", erklärte der 25-Jährige auf der Pressekonferenz.

Lucas Hernández absolvierte nicht alle Bundesligapspiele

Doch auch in der laufenden Spielzeit kommt Hernández (noch) nicht dauerhaft zum Einsatz. In der Bundesliga bestritt der Franzose beispielsweise nur 17 von 26 möglichen Spielen. Dabei fehlte er lediglich einmal verletzungsbedingt.
Immerhin in der Champions League kam Hernández in allen bisherigen acht Begegnungen zum Einsatz.
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Quelle: Eurosport

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