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Moukoko: Ex-Jugendtrainer schwärmt von BVB-Talent und erzählt von DFB-Anfängen
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Publiziert 20/11/2020 um 09:45 GMT+1 Uhr
Youssoufa Moukoko könnte am Samstag mit Borussia Dortmund sein Bundesliga-Debüt feiern. Sein ehemaliger DFB-Jugendtrainer Michael Feichtenbeiner erinnerte sich daher bei "Spox" an den ersten Einsatz des damals 12-Jährigen für die deutsche U16 im September 2017: "Bei seinem Debüt waren extrem viele deutsche Medien vor Ort." Dies sei für Moukoko zum Teil "ziemlich anstrengend und nervig" gewesen.
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Im Vorfeld habe man beim DFB noch überlegt, "ob wir das einem Zwölfjährigen auch alles zumuten wollen". Letztendlich entschied man sich aber dafür, vor allem da es schien, dass Moukoko damit gut umgehen konnte.
"Youssoufa ist ein ganz feiner und völlig normaler Junge. Der will einfach kicken. Für mich als Trainer war es bei all dem Hype um ihn beruhigend zu sehen, dass er auf dem Platz Kind geblieben ist", erklärte Feichtenbeiner.
Wie ein normaler Junge in seinem Alter war Moukoko aber dennoch nicht. "Er war körperlich extrem weit, hatte eine gute Muskulatur sowie insgesamt kompakte athletische, körperliche Voraussetzungen - auch schon mit zwölf", so der Jugendcoach weiter: "Man muss den Hut ziehen, wie er all die Dinge weggesteckt hat. Er hat da wirklich ein dickes Fell."
Dennoch habe der in Kamerun geborene Stürmer ihm damals "manchmal leidgetan, wenn die Boulevardmedien meinten, in ihrem Sportteil einem Zwölfjährigen eine Doppelseite widmen zu müssen. Das war schon nicht normal."
Talent wie Moukoko in Deutschland selten
Auch wenn der Hype um das BVB-Talent mittlerweile weiter angewachsen ist, glaubt Feichtenbeiner, dass Moukoko gelernt hat damit umzugehen. "Youssoufa ist das Thema seit Jahren gewohnt und auch enorm gereift. Ich weiß, dass er gerne sein Bundesligadebüt geben würde. Das ist sein großer und berechtigter Wunsch", meinte der 60-Jährige.
Das Können für die Bundesliga habe der Teenager in jedem Fall. "Er hat diese Zielstrebigkeit in sich und gerade mit seinem linken Fuß einen sehr sauberen Abschluss. Youssoufa hat einfach Qualität", so Feichtenbeiner, der anfügte: "Ein solches Talent gibt es in Deutschland nicht alle fünf Jahre. Er ist von seinen fußballerischen Fähigkeiten einfach überragend und ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann."
Daher sei er sich auch sicher, dass Moukoko "in der Bundesliga noch manchen Rekord brechen" werde. Am Samstag könnte der 16-Jährige mit einem Einsatz gegen Hertha (20:30 Uhr im Liveticker) schon einmal als jüngster Bundesligaspieler aller Zeiten in die Geschichte eingehen.
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Watzke sicher: Der BVB ist dem FC Bayern nähergekommen
Quelle: Perform
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