Morgen Boss des FC Bayern München? Herbert Hainer blickt in die Zukunft - Duo im Visier
Publiziert 31/01/2021 um 18:15 GMT+1 Uhr
Es ist beim FC Bayern München nichts Ungewöhnliches, wenn ehemalige Spieler zu Führungskräften werden. FCB-Präsident Herbert Hainer sieht Potenzial bei zwei Akteuren des aktuellen Kaders, wie er der "Bild am Sonntag" verriet. Nach deren Karriereende sollten Thomas Müller und Manuel Neuer unbedingt weiter an den Verein gebunden werden. "Sie stehen für den FC Bayern par excellence", so Hainer.
Leon Goretzka, Kingsley Coman, Manuel Neuer, Thomas Müller, Robert Lewandowski und David Alaba vom FC Bayern
Fotocredit: Getty Images
Oliver Kahn ist ein Beispiel von vielen. Als Spieler beim FC Bayern München war er prägend für eine erfolgreiche Ära und ist nun Vorstandsmitglied beim deutschen Rekordmeister.
Präsident Herbert Hainer ist überzeugt davon, dass auch Thomas Müller und Manuel Neuer eine solche Laufbahn einschlagen könnten.
In der "Bild am Sonntag" sagte er: "Müller und Neuer stehen für den FC Bayern par excellence. Mich würde es freuen, wenn die beiden Interesse hätten."
Beim Thema Zukunft wird es Hainer ohnehin nicht bange - und das trotz erheblicher wirtschaftlicher Einbußen durch die Corona-Pandemie. "Ich bin der Meinung, dass wir in wirtschaftlichen Dingen auch international absolut führend sind", sagte der frühere Adidas-Boss selbstbewusst, "wir sind gut aufgestellt und werden mit Sicherheit als einer der Standfesten aus dieser Krise rausgehen".
Einnahmeverlust von 100 Mio Euro
Für das laufende Geschäftsjahr bestätigte Hainer einen erwarteten Einnahmeverlust von rund 100 Millionen Euro. "Die Zahl ist richtig und noch aktuell", sagte der Nachfolger von Uli Hoeneß als Klubchef. Bedingt sei dies primär durch die fehlenden Zuschauereinnahmen. "Einen Gewinn werden wir im laufenden Geschäftsjahr sicherlich nicht erwirtschaften. Dafür sind die Schleifspuren zu groß", sagte Hainer.
Doch der FC Bayern müsse sich keine Sorgen machen. "Wir haben keine Schulden, uns gehört das Stadion zu 100 Prozent, der Campus ist abbezahlt. Das hat kaum ein anderer Klub", führte Hainer aus.
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