Bayer Leverkusen: Nadiem Amiri nimmt Entschuldigung von Union-Spieler nach Beleidigung an
Nadiem Amiri hat sich nach dem Wirbel um eine angebliche rassistische Beleidigung während der 0:1-Niederlage beim Freitagsspiel bei Union Berlin zu Wort gemeldet. Der Berliner, der Amiri laut Jonathan Tah als "Scheiß-Afghane" beleidigt haben soll, sei nach dem Spiel zu ihm in die Kabine gekommen und habe sich entschuldigt. Damit sei für Amiri die "Sache erledigt".
Nadiem Amiri von Bayer Leverkusen
Fotocredit: Getty Images
"Er ist zu mir in die Kabine gekommen. Es sind aus den Emotionen heraus unschöne Worte gefallen, die ihm sehr leid tun. Er hat mir das glaubwürdig versichert, deswegen ist die Sache für mich erledigt", wird Amiri von Bayer Leverkusen auf Twitter zitiert. Um welchen Union-Profi es sich handelte, ist nicht bekannt.
Leverkusens Nationalspieler Tah hatte den Berlinern bereits kurz nach der Niederlage im "DAZN"-Interview Rassismus vorgeworfen. "Nadiem Amiris Herkunft wurde beleidigt. Das gehört hier nicht auf den Platz. Das ist das Traurigste am gesamten Abend", sagte der Innenverteidiger gesagt.
Während einer Diskussion unmittelbar nach dem Schlusspfiff sei von Unioner Seite gegenüber Amiri "der Begriff Scheiß-Afghane" gefallen, sagte Tah: "Ich hoffe, dass das Konsequenzen hat. Das geht natürlich nicht."
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Union-Trainer Urs Fischer versprach nach Abpfiff Aufklärung von Seite der Berliner. "Ich werde das ansprechen. Wir werden versuchen, das zu klären", sagte Fischer und fügte an: "Wenn das der Fall sein sollte, entschuldige ich mich dafür."
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(mit SID)
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Quelle: Perform
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