Gleichzeitig war es der erste Bundesliga-Hattrick für den polnischen Nationalstürmer in den ersten 45 Minuten.
Dabei begann das Heimspiel am 26. Spieltag gegen den VfB Stuttgart alles andere als optimal. Linksverteidiger Alphonso Davies musste nach einem rüden Foulspiel an Wataru Endō bereits nach 12 Minuten mit glatt Rot vom Feld.
Kurz darauf folgte jedoch die Show des Robert Lewandowski: Zunächst brachte er den deutschen Rekordmeister mit einem satten Rechtsschuss aus kurzer Distanz in Führung (18.). Nachdem Serge Gnabry in der 22. Minute den zweiten Treffer markiert hatte, legte Lewandowski nur 77 Sekunden später mit einem sehenswerten Kopfballtor nach (23.). Sein dritter Streich zum 4:0-Endstand gegen die überforderten Schwaben gelang dem amtierenden Weltfußballer kurz vor dem Pausenpfiff (39.).
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Einzig Bayern-Trainer Hansi Flick bremste die Rekordjagd seines Schützlings ein Stück weit aus, indem er den Torjäger vorzeitig vom Feld nahm. Eric Maxim Choupo-Moting kam in der 70. Minute für Lewandowski in die Partie.

Lewandowski jagt Müller - Hitzlsperger adelt Bayern-Star

Der letzten Spieler, der in einer Spielzeit mehr als 35 Treffer erzielte, war ein gewisser Gerd Müller in der Saison 1972/73 (36 Tore).
In der Liste für die meisten Tore in einer Saison reiht sich Lewandowski nun auf Platz vier ein. Lediglich Bayern-Ikone Müller gelangen in drei Spielzeiten mehr Treffer (36, 38, 40) als dem 32-Jährigen, der in der laufenden Saison allerdings noch acht Spiele zur Verfügung hat, um sein persönliches Trefferkonto weiter auszubauen.

Flick lobt Sechser Müller - mit einer Einschränkung

Darüber hinaus verringerte Lewandowski den Rückstand auf den sagenumwobenen Torrekord von Müller (40 Treffer) aus der Saison 1971/72 auf gerade einmal fünf Treffer. Bei seiner aktuellen Quote von 1,4 Toren pro Partie würde er hochgerechnet am Saisonende gar auf 47 Treffer kommen.
"Wenn man live sieht, wie er spielt, dann macht das als neutraler Zuschauer Spaß. Mir macht es natürlich keinen Spaß", kommentierte Stuttgarts Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger in der Halbzeitpause am "Sky"-Mikrofon und betonte: "Es ist bemerkenswert zu sehen, was die Bayern machen."
Auf die Frage, welchen Stellenwert die Leistungen von Lewandowski in dieser Partie hätten, antwortete der Ex-Nationalspieler: "Irgendwas über Weltklasse. Die Chancen, die er nutzt, wie er sich bewegt - besser geht es einfach nicht. Letzte Woche (gegen Werder Bremen; Anm. d. Red.) hatte er ein wenig Pech, dafür sind ihm heute die Bälle direkt vor die Füße gefallen."
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