Der ehemalige Bundestrainer sei "kein Trainer im Sinne eines Trainers" gewesen. "Er war eher ein Projektleiter", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Münchener weiter.
Ein großes Problem sei dabei auch gewesen, dass Klinsmann "seinen eigenen Co-Trainer mitgebracht" habe, meinte Rummenigge.
"Wir hätten ihm damals einen deutschen Top-Trainer an die Seite stellen müssen. Ich bin aber der Meinung: Man muss auch Fehler machen dürfen, um aus ihnen zu lernen. Idealerweise sollte man sie nur nicht wiederholen", so der Bayern-Boss, der Ende 2021 von seinem Posten als Vorstandsvorsitzender zurücktritt und diese Aufgabe Nachfolger Oliver Kahn überlässt.
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Bayern München verpflichtete Klinsmann, der Deutschland bei der Heim-WM 2006 zu Platz drei geführt hatte, zur Saison 2008/09 als Nachfolger von Ottmar Hitzfeld. Der Weltmeister von 1990, von 1995 bis 1997 als Angreifer beim FC Bayern tätig, scheiterte grandios und wurde noch vor Saisonende entlassen. Damit hatte Klinsmann am Ende gerade einmal 43 Spiele als Münchener Trainer auf dem Konto.
Im Vergleich zu anderen Bayern-Coaches der vergangenen Jahre hatte der heute 56-Jährige zudem einen deutlich schlechteren Punkteschnitt (1,95). Jupp Heynckes konnte in seiner letzten Amtszeit (2017-2018) 2,49 Zähler im Durchschnitt holen. Auch Pep Guardiola (2,41) war in seinen Bayern-Jahren (2013-2016) deutlich erfolgreicher als Klinsmann.
Der damalige Bayern-Manager Uli Hoeneß hatte vor Klinsmanns Verpflichtung den damals noch bei Underdog Mainz 05 tätigen Jürgen Klopp favorisiert, ehe Rummenigge sich durchsetzte.
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(mit SID)

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