Die Idee kam offenbar von Rummenigge selbst. Um eine Aufspaltung der kommenden Saison mit zwei unterschiedlichen Vorstandschefs zu vermeiden, entschied sich der langjährige Boss zum vorzeitigen Abschied.
"Es ist der strategisch sinnvollste und logische Zeitpunkt. Wir schreiben das Ende des Geschäftsjahres, zugleich beginnt ein neuer Abschnitt mit einem neuen Trainergespann", erklärte Rummenigge in einer Pressemitteilung des FC Bayern.
Der 65-Jährige ergänzte: "Die neue Spielzeit sollte von Beginn an von Oliver Kahn als neuem CEO verantwortet werden - auch im Sinne der handelnden Personen und damit im Sinne der Zukunft des FC Bayern". Man habe immer "einen umsichtigen Übergang planen" wollen, "und der wird jetzt endgültig vollzogen. So soll es sein."
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Zugleich blickte Rummenigge auf seine Zeit beim FC Bayern zurück: "Es ist ein Abschied mit Zufriedenheit und Stolz, ich darf einen sportlich, wirtschaftlich und strukturell vollständig intakten Club übergeben. Das war mir wichtig."

Rummenigge über 30 Jahre im Verein

Er wünsche dem Verein "von Herzen größtmöglichen Erfolg, weiterhin intakte Werte und ein unerschütterliches Wir-Gefühl. Ich habe bayerisch ja nie gelernt - aber lassen Sie es mich zum Abschied so formulieren: mia bleim mia."
Rummenigge hatte über 30 Jahre lang die Geschicke des FC Bayern in verschiedensten Funktionen maßgeblich geleitet, zunächst als Vize-Präsident, ab 2002 als Vorstandsvorsitzender.
In seiner Zeit in München holte er insgesamt zwölf internationale Titel, 21 Meisterschaften und 14 Pokalsiege. Kahn gehört seit Januar 2020 dem Vorstand des Klubs an.
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